Unser Heimatbäcker: Sanierung in Eigenverwaltung angestrebt – Geringe Auswirkung auf aktuellen Bewertungsansatz

UNSER HEIMATBÄCKER: SANIERUNG IN EIGENVERWALTUNG ANGESTREBT – GERINGE AUSWIRKUNG AUF AKTUELLEN BEWERTUNGSANSATZ

Frankfurt am Main, 16. Januar 2019. Die Geschäftsführung der Unser Heimatbäcker GmbH (UHB), einem Unternehmen im Portfolio des DBAG Fund VI und der Deutschen Beteiligungs AG, hat am Dienstag für das Unternehmen Insolvenzantrag gestellt. Das zuständige Gericht hat diesem Antrag bereits stattgegeben. UHB strebt eine Sanierung in Eigenverwaltung, ein Insolvenzplanverfahren an.

Trotz intensiver Bemühungen ist es leider nicht gelungen eine für alle Beteiligten tragfähige andere Lösung zu finden.

UHB bewegt sich in einem anspruchsvollen und wettbewerbsintensiven Marktumfeld. Alle Beteiligten arbeiten mit großen Anstrengungen daran, das Unternehmen zukunfts- und wettbewerbsfähig aufzustellen. Die Maßnahmen werden von einem neuen Managementteam umgesetzt. Die Insolvenz in Eigenverwaltung gibt dem Unternehmen die Chance, die eingeleiteten Maßnahmen konsequent und beschleunigt umzusetzen.

Die Beteiligung an UHB ist im Konzernabschluss der DBAG zum 30. September 2018 nur noch mit 1,7 Millionen Euro bewertet, das sind weniger als 0,5 Prozent des Portfoliowertes von insgesamt 349 Millionen Euro. In der Bewertung zum 31. Dezember 2018 (1. Quartal 2018/2019) wird die Insolvenz der UHB und die damit verbundene weitere Abwertung der Beteiligung daher nur eine geringe Auswirkung auf die Konzernbilanz der DBAG haben. Ursprünglich hatte die DBAG 12,2 Millionen Euro investiert.