- Vier Transaktionen im Geschäftsjahr 2025: duagon-Exit an Knorr-Bremse AG; neue Beteiligungen MAIT, FinMatch und Totalmobile (via Solvares)
- Investitionen von rund 149 Mio. Euro: eines der höchsten Volumina der vergangenen zehn Jahre
- Konzernergebnis 2025: 24,7 Mio. Euro
- Nettovermögenswert (NAV) zum 31.12.2025: rund 640 Mio. Euro; NAV je Aktie 36,37 Euro (31.12.2024: NAV rund 650 Mio. Euro; NAV je Aktie 35,78 Euro)
- EBITA Fondsberatung: 14,3 Mio. Euro
- Aktualisierte Prognose (Juli 2025) für das Geschäftsjahr 2025 erreicht
- 36,43 Mio. Euro an Aktionäre zurückgeflossen (Dividenden und Aktienrückkäufe)
- Dividende in Höhe von 1,00 Euro je Aktie für 2026 vorgeschlagen
- Aktienrückkaufprogramm bis Juli 2026 verlängert
Frankfurt am Main, 10. März 2026. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt das Geschäftsjahr 2025 (1. Januar bis 31. Dezember 2025) mit einem Konzernergebnis von rund 25 Millionen Euro ab, eine erfreuliche Entwicklung vor dem Hintergrund der anspruchsvollen Marktlage. Die Erträge aus dem Fonds- und Investmentgeschäft stiegen auf 79,3 Millionen Euro. Gleichzeitig tätigte die DBAG mit rund 149 Millionen Euro eines der höchsten Investitionsvolumina der vergangenen zehn Jahre und erreichte die im Juli 2025 angepassten Prognosen. Im Rahmen des laufenden Geschäftsjahres 2026, werden die Steuerungskennziffern für die Prognose adjustiert. Fortan gelten der NAV je Aktie sowie das EBITA aus der Fondsberatung als Kennzahlen.
Den Jahreshöhepunkt markierte die Veräußerung des von der DBAG beratenen DBAG Fund VII von duagon an Knorr-Bremse AG, vereinbart am 25. September 2025. Die DBAG hatte duagon als Nachfolgelösung übernommen, über eine konsequente Buy-and-Build-Strategie zum führenden unabhängigen Anbieter von Embedded Electronics für die Bahnindustrie ausgebaut und damit die ursprüngliche Investition mehr als verdoppelt. „Der erfolgreiche Abschluss des Investments in duagon unterstreicht unsere Stärke bei Nachfolgelösungen und bei der Begleitung strategischer Buy-and-Build-Konzepte", sagt Tom Alzin, Sprecher des Vorstands der DBAG.
Mit FinMatch erwarb die DBAG im Rahmen ihrer Langfristigen Beteiligungen am 31. Juli 2025 eine signifikante Minderheitsbeteiligung an der führenden deutschen Corporate-Finance-Plattform für den Mittelstand FinMatch hat seit der Gründung 2018 Finanzierungsprojekte mit einem Volumen im zweistelligen Milliardenbereich begleitet und verbindet über 1.000 Finanzierungspartner mit mittelständischen Unternehmen.
Weitere Transaktionen sind die Beteiligung an MAIT, die durch den von der DBAG beratenen DBAG Fund VIII erfolgte. Das Unternehmen ist einer der führenden Digitalisierungspartner für den Mittelstand in der DACH-Region und Benelux mit rund 900 Mitarbeitern, und der Einstieg bei Totalmobile gemeinsam mit Five Arrows. Totalmobile ist ein weltweit führender Anbieter von Field Service Management-Software mit mehr als 500.000 täglichen Nutzern und einem Kundenstamm von rund 900 Unternehmen.
Aktionäre: 36,43 Millionen Euro zurückgeflossen
Im Geschäftsjahr 2025 erhielten Aktionäre insgesamt 36,43 Millionen Euro zurück: 22,25 Millionen Euro als Bardividende und 14,18 Millionen Euro über das laufende Aktienrückkaufprogramm, das entspricht 2,07 Euro je umlaufender Aktie. Für 2026 bleibt die Dividendenpolitik unverändert: der Hauptversammlung werden 1,00 Euro je Aktie als Bardividende vorgeschlagen, das Rückkaufprogramm wird konsequent fortgesetzt.
Ausblick 2026: Exit-Pipeline reift
Mehrere Portfoliounternehmen haben laut Vorstand einen „hohen Reifegrad" erreicht. Timing und Ausgestaltung hängen, wie üblich, von Marktbedingungen ab. Strukturell gilt: In der Fondsberatung sinken die Erträge mit jedem Exit und steigen erst wieder mit Auflage eines neuen Fonds, das ist die kalkulierte Mechanik in der Private-Equity-Industrie.







