- Partnerschaft mit Gründer und CEO Markus Hipp zur Beschleunigung des internationalen Wachstums
- Führender Entwicklungspartner und Auftragsfertiger mit Fokus auf Implantologie, chirurgische Instrumente und robotergestützte Operationssysteme für führende Medizintechnikhersteller
- Zulieferer von hochpräzisen Komponenten und Systeme für High-Tech-Industrien wie Luft- und Raumfahrt, Halbleiter und Industrieautomation
- Umfassende Expertise bis hin zu sterilen Komplettlösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette
- Internationale Expansion, insbesondere in den USA, als zentraler Bestandteil der Wachstumsstrategie
- Erweiterung des DBAG-Portfolios um ein stark wachsendes und resilientes Geschäftsmodell im Healthcare-Sektor
- Sechste Transaktion der DBAG in den vergangenen acht Monaten
Frankfurt am Main, 19. März 2026. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) investiert in die Hipp Technology Group („Hipp“), einen führenden Entwicklungs- und Fertigungspartner der Medizintechnik mit Fokus auf Implantologie, chirurgische Instrumente und OP-Instrumentensysteme in der Orthopädie- und Dentalindustrie. DBAG Fund VIII, ein von der DBAG beratener Fonds, wird im Rahmen eines Management-Buy-outs die Mehrheit der durch die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Endura AG vertretenen Anteile von den bisherigen Eigentümern erwerben. Die Transaktion konnte – ähnlich wie bei der Beteiligung an MAIT – über das eigene Netzwerk der DBAG bereits vor einem potenziell breit angelegten strukturierten Verkaufsprozesses vereinbart werden. Gründer und CEO Markus Hipp bleibt signifikant am Unternehmen beteiligt und wird die nächste Wachstumsphase weiterhin aktiv gestalten. Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Spezialist für Implantologie und Hochpräzisionskomponenten
Die Hipp Technology Group ist ein spezialisierter Entwicklungs- und Fertigungspartner für die Orthopädie- und Dentalindustrie. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Implantate, Knochenbearbeitungswerkzeuge, chirurgische Instrumente sowie komplette Systemkomponenten für robotergestützte Operationssysteme führender Medizintechnikunternehmen.
Hipp verfügt über umfassende Expertise in der Implantologie und begleitet seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Entwicklung und Prototypenfertigung über die Serienproduktion, steriler Verpackung bis hin zu Dock-to-Stock Lösungen.
Darüber hinaus besitzt das Unternehmen ausgeprägte Kompetenzen in der hochpräzisen Bearbeitung anspruchsvoller Materialien wie Titan und Speziallegierungen. Diese Fähigkeiten kommen auch in anderen technologisch anspruchsvollen Industrien zum Einsatz. So fertigt die Gruppe Präzisions- und Systemkomponenten für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, für Lithografie- und Laserbearbeitungsanlagen sowie für Sensorik-Applikationen, die ebenso hohe Anforderungen an Präzision, Qualität und Prozesssicherheit stellen.
An fünf Standorten beschäftigt die Gruppe rund 350 Mitarbeiter und pflegt langjährige Beziehungen zu weltweit führenden OEM-Kunden.
Wachstum durch strukturelle Markttrends
Die Investition folgt der Strategie der DBAG, gezielt in Unternehmen zu investieren, die in strukturell attraktiven Märkten tätig sind. Der Markt für orthopädische Implantate profitiert von langfristigen Wachstumstreibern wie dem demografischen Wandel, zunehmendem Outsourcing durch OEMs sowie steigenden regulatorischen Anforderungen. In diesem Umfeld ist Hipp hervorragend positioniert. Das Unternehmen verfügt über moderne, hochautomatisierte Produktionskapazitäten, eine große Fertigungstiefe sowie umfassende regulatorische Expertise – unter anderem im Hinblick auf Anforderungen der U.S. Food and Drug Administration (FDA) sowie der europäischen Medical Device Regulation (MDR).
„Hipp ist ein echter Hidden Champion in einem resilienten Markt: Das Unternehmen liefert essenzielle Produkte für Operationen, die weltweit täglich tausendfach durchgeführt werden“, sagt Tom Alzin, Sprecher des Vorstands der Deutschen Beteiligungs AG. Er ergänzt: „Markus Hipp ist ein außergewöhnlicher Unternehmer. Gemeinsam sehen wir erhebliches Potenzial, die internationale Expansion – insbesondere in den USA als weltweit größtem Medizintechnikmarkt – weiter zu beschleunigen und Hipp als bevorzugten Partner globaler OEMs zusätzlich zu stärken.“
Kontinuität und langfristige Wachstumsstrategie
Seit der Gründung im Jahr 1993 hat sich Hipp von einem spezialisierten Auftragsfertiger zu einer international tätigen Contract Manufacturing Organisation und einem etablierten Zulieferer für Implantate, chirurgische Instrumente und sterile OP-Instrumentensysteme entwickelt.
Mit dem DBAG Fund VIII als neuem Mehrheitsgesellschafter soll dieser Wachstumskurs konsequent fortgesetzt werden. Neben dem Ausbau bestehender Kundenbeziehungen steht insbesondere die internationale Expansion im Fokus. Darüber hinaus prüft das Unternehmen gezielt strategische Akquisitionen, um Technologien, Kompetenzen und Marktpräsenz weiter auszubauen.
Markus Hipp, Gründer und CEO der Hipp Technology Group, sagt:
„Für unsere Kunden aus der Medizintechnik sind Qualität, Präzision und Verlässlichkeit die Grundlage für Patientensicherheit.“ Er ergänzt: „Mit der DBAG haben wir einen Partner gefunden, der den deutschen Mittelstand sehr gut versteht und zugleich die unternehmerischen Werte unseres Hauses teilt. Besonders schätze ich das ausgeprägte Werteverständnis und die kurzen Entscheidungswege. Für unsere Mitarbeiter und unser Unternehmen ist die Investition des DBAG Fund VIII eine stabile und zukunftsorientierte Lösung, um das große Potenzial unserer Gruppe weiter zu erschließen und sowohl starkes organisches Wachstum als auch gezielte strategische Akquisitionen voranzutreiben.“







