Silbitz, Silbitz

Handformguss und automatisierter Maschinenformguss für Werkstoffe auf Stahl- und Eisenbasis

Wichtige Fakten in Kürze

  • Wachstum durch Ausbau des Kerngeschäfts und durch Akquisitionen
  • Weitere Diversifizierung des Kunden- und Produktportfolios
  • Großes Marktpotenzial im Geschäft mit Windkraftanalagen-Herstellern

Umsatz in Mio. €

 

164

 

2019

 

122

 

2020

 

137

 

2021 (vorläufig)
Investition des
DBAG Fund VI
32,8 Mio. €
Anteil DBAG
6,2 Mio. €
Management-Buy-out

Mehrheitliche Beteiligung des DBAG Fund VI
Beteiligungsbeginn
August 2015

Stand: 31. März 2022

 

Profil

Zu Silbitz gehören inzwischen vier Gießereien, die ein jeweils eigenes Produktportfolio haben. Am Hauptsitz in Silbitz können im Handformguss und im automatisierten Maschinenformguss unterschiedliche Werkstoffe aus Stahl- und Eisenbasis gegossen werden.  Die dort gefertigten komplexen Gussteile werden überwiegend im Motorenbau und in der Energietechnik verwendet. In Zeitz entstehen im Handformguss überwiegend Produkte für Windkraftturbinen wie etwa Rotornaben und Maschinenträger – in meist niedriger Stückzahl, aber mit hohen Stückgewichten von bis zu 45 Tonnen. Noch höhere Stückgewichte kann die 2021 erworbene Eisengießerei Torgelow liefern – auch diese Produkte werden überwiegend für Windkraftturbinen verwendet. Damit partizipiert das Unternehmen an der Energiewende und an der damit verbundenen anhaltend hohen Investitionsbereitschaft in Windkraftanlagen an Land und zunehmend auf See. Auch am vierten Standort in Košice (Slowakei) können mit einem hohen Individualisierungsgrad unterschiedliche Werkstoffe in verschiedenen Verfahren gegossen werden.

Neben der Windenergietechnik finden Silbitz-Produkte unter anderem in der Antriebstechnik (Planetenträger, Lagergehäuse) und in der Motorentechnik außerhalb des Automobilbaus Anwendung, etwa für Kolben und Zylinderdeckel in Schiffs- und Lokomotivmotoren. Silbitz liefert seine Produkte in erster Linie an Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Skandinavien, wobei die meisten seiner Kunden Marktführer in ihren jeweiligen Branchen sind.

Wir sind in einer Gießereigruppe investiert, die dazu beiträgt, dass der massive Ausbau der Stromerzeugung auf hoher See und damit die Energiewende gelingen können. Das zeigt, dass ohne traditionelle Industrien eine zukunftsfähige Wirtschaft nicht möglich ist – die Gruppe wird künftig rund 80 Prozent ihres Umsatzes mit der Windkraftindustrie machen.

Jannick Hunecke
Mitglied des Vorstands

~80

Prozent

seiner Umsätze erwirtschaftet die Silbitz Group im Bereich Windenergie

Entwicklungspotenzial

Neben der Eisengießerei Gienanth ist Silbitz die zweite Gießerei im aktuellen Portfolio. Beiden Unternehmen soll die Erfahrung der DBAG in dieser Branche zugutekommen. Die DBAG hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Branche befasst und war an Gießereien beteiligt. Neben der Gewinnung von Neukunden und dem Ausbau des Geschäfts mit bestehenden Kunden wird auch weiterhin Wachstum durch Akquisitionen in Betracht gezogen, wie zuletzt 2021: Mit dem Erwerb des Standorts in Torgelow wurde die Gusskapazität um rund die Hälfte der bisherigen Kapazität deutlich erhöht. 2016 hatte die Gruppe die ehemaligen Achslagerwerke Staßfurt mit einem Umsatzvolumen von rund 15 Millionen Euro erworben.

Kontakt

Jannick Hunecke
Jannick Hunecke
Jannick Hunecke
Ressorts:
Beteiligungsgeschäft und Investitionsprozess, Personal

Jannick Hunecke

Mitglied des Vorstands

Geboren 1974, Vorstandsmitglied seit März 2021. Bestellt bis Ende Februar 2026.

Jannick Hunecke ist seit 2001 bei der Deutschen Beteiligungs AG beschäftigt, von 2008 an war er als Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Er hat 21 Jahre Erfahrung im Private-Equity-Geschäft im deutschen Mitelstand.

Jannick Hunecke erlangte einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Münster und begann seine Karriere bei der DBAG direkt im Anschluss an sein Studium.