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DBAG veräußert Beteiligung an Romaco Group

Frankfurt am Main, 2. Mai 2017. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt ihre Beteiligung an der Romaco Group (Romaco) erfolgreich ab. Sie veräußert zunächst rund drei Viertel ihrer Anteile an dem Maschinenbauunternehmen an einen strategischen Käufer: Die Truking-Gruppe ist ein führender chinesischer Maschinenbauer, der mehrheitlich in den Händen des Gründers liegt und bereits einen Teil der Unternehmensgruppe an die Börse gebracht hat. Auch der von der DBAG verwaltete DBAG Fund V veräußert quotal mit, so dass DBAG und DBAG Fund V mit zunächst 24,9 Prozent beteiligt bleiben. Diese Anteile werden innerhalb der kommenden drei Jahre abgegeben; DBAG und DBAG Fund V können so den Übergang des Unternehmens zum neuen Gesellschafter begleiten. Entsprechende Verträge wurden am Freitag unterzeichnet; ihr Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Zustimmung.

Die DBAG und der DBAG Fund V hatten Romaco im April 2011 erworben. Jetzt beenden sie die Beteiligung erfolgreich. Der Veräußerungserlös entspricht mehr als dem Doppelten des ursprünglichen Investments. Der auf die DBAG entfallende Teil übersteigt den Wertansatz der Beteiligung im IFRS-Abschluss der DBAG zum 31. Dezember 2016; die Veräußerung führt deshalb im zweiten Quartal 2016/2017 (Stichtag: 31. März 2017) zu einem Ergebnisbeitrag von rund sechs Millionen Euro.

Romaco (www.romaco.com) ist einer der weltweit führenden Spezialanbieter von Verfahrens- und Verpackungstechnik. Das Unternehmen entwickelt Systemlösungen, im Wesentlichen für den Pharmamarkt. Es konzentriert sich auf das wachstumsstarke Segment flexibler Maschinen, die rasch und ohne großen Aufwand auf unterschiedliche Produkte umgerüstet werden können. Zu den Kunden des Unternehmens zählen die global agierenden Arzneimittelhersteller ebenso wie Generikahersteller. Romaco beschäftigt am Unternehmenssitz und an sieben weiteren Standorten 550 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2015/2016 (Stichtag: 31. Oktober) setzte das Unternehmen 134 Millionen Euro um.

Strategisches Ziel zu Beteiligungsbeginn war die Entwicklung von Romaco zu einem „Full Liner“, der seinen Kunden Systemlösungen für die komplette Ta-blettenproduktion und -verpackung anbieten kann. Dieses Ziel ist erreicht; dazu haben auch mehrere Unternehmenszukäufe beigetragen. Darüber hinaus wurden das Servicegeschäft ausgebaut und die geografische Marktabdeckung vergrößert. Heute ist Romaco mit eigenen Standorten in den USA, in China, Brasilien, Frankreich und in Russland vertreten.

„Romaco hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert – die Veräußerung schließt diese strategische Weiterentwicklung erfolgreich ab“, äußerte Dr. Rolf Scheffels, Vorstandsmitglied der Deutschen Beteiligungs AG heute. Und: „Romaco kann nun die Chancen aus einer besseren Marktposition in Asien nutzen – wir freuen uns, dass wir auch an diesem Schritt noch partizipieren können.“

Paulo Alexandre, Vorsitzender der Romaco-Geschäftsführung, hebt die Vorteile für das Unternehmen hervor, die sich mit dem neuen Mehrheitsgesellschafter verbinden: „Mit unseren Produkten und unserer geografischen Präsenz ergänzen wir hervorragend das Geschäft des neuen Gesellschafters Truking – es gibt keine Überschneidungen. Romaco erhält nun einen deutlich breiteren Zugang zum vielversprechenden chinesischen Markt und damit große Chancen für weiteres Wachstum.“

Truking wurde 2000 gegründet. Das Unternehmen stellt Maschinen und Anlagen für die pharmazeutische Industrie und die Chemieindustrie her. Dazu gehören auch Verpackungsmaschinen. Truking beschäftigt in China 2.600 Mitarbeiter. Romaco wird die erste Beteiligung des Unternehmens in Europa.

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