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DBAG-Beteiligung an mageba AG


Frankfurt am Main, 16. Dezember 2015.
Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) und der von ihr verwaltete DBAG Expansion Capital Fund (ECF) beteiligen sich maßgeblich minderheitlich an der mageba AG (mageba), einem weltweit führenden Anbieter von Bauwerkslagern, Dehnfugen, sowie anderen Produkten und Dienstleistungen für den Hoch- und Infrastrukturbau. Die DBAG investiert rund 47 Prozent, der DBAG ECF etwa 53 Prozent der Investitionssumme. Dies haben die DBAG, der DBAG ECF und die Hauptgesellschafter des Schweizerischen Familienunternehmens gestern vereinbart. Die Transaktion soll im ersten Quartal 2016 abgeschlossen werden; sie steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

Mit mageba beteiligt sich die DBAG an einem familiengeführten Unternehmen in einem attraktiven, wachsenden Nischenmarkt. Brückenlager sichern die Lastübertragung zwischen Brückenüberbau und -pfeilern; Fahrbahnübergänge und Dehnfugen gleichen die aufgrund von Temperaturschwankungen und Verkehrsbelastungen auftretenden Längenänderungen einer Brücke aus. Infrastrukturausgaben steigen in vielen Ländern stärker als das Bruttosozialprodukt – weil vorhandene Bauwerke saniert werden müssen oder neue Verkehrswege für die steigende Mobilität entstehen.

Zu den Geschäftsfeldern, die künftig mit Begleitung der DBAG ausgebaut werden sollen, gehört der Erdbebenschutz. Auch dafür werden in vielen Ländern zusätzliche Mittel bereitgestellt. Mageba bietet dafür Bauwerksdämpfer, die nicht nur bei Erdbeben schützen, sondern auch Schall- und Schwingungsdämpfung ermöglichen.

Weltweit hat mageba bisher mehr als 20.000 Bauwerke mit Lagern und Dehnfugen ausgestattet. Einige davon zählen zu den größten und höchstbeanspruchten Brücken der Welt. Bekannte Projekte sind etwa die Öresund-Brücke zwischen Schweden und Dänemark oder die Kochertalbrücke der Bundesautobahn A6, mit einer maximalen Höhe von 185 Metern über Grund eine der höchsten Talbrücken Deutschlands.

Im technologisch und qualitativ anspruchsvollsten Segment des Marktes gilt das 1963 gegründete Unternehmen als führender und innovativer Anbieter. Mageba beschäftigt weltweit mehr als 800 Mitarbeiter, davon mehr als 100 Ingenieure. Am Hauptsitz arbeiten rund 120 Personen; Tochtergesellschaften gibt es unter anderem in Australien, China, Deutschland (Göttingen), Großbritannien, Indien, Kroatien, Mexiko, der Slowakei, in Südkorea, der Türkei, in Ungarn, und in den USA. 2015 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von rund 97 Millionen Schweizer Franken (90 Millionen Euro).

„Mit mehr Eigenkapital kann mageba die Chancen des Marktwachstums noch besser nutzen“, sagte DBAG-Vorstandsmitglied Dr. Rolf Scheffels aus Anlass der Beteiligungsvereinbarung; „zudem wollen wir die weitere Internationalisierung des Unternehmens begleiten.“ Thomas Spuler, Präsident des mageba-Verwaltungsrates und einer der beiden Hauptgesellschafter, hob die Erfahrung der DBAG in der Begleitung von Familienunternehmen bei globalem Wachstum hervor: „Wir wollen weiter wachsen, und wir sind zuversichtlich, dass die DBAG dazu einen wichtigen Beitrag leisten kann.“

Mageba ist das erste schweizerische Unternehmen im Portfolio der DBAG, die seit mehr als 50 Jahren in mittelständische Unternehmen investiert, überwiegend in Deutschland. DBAG und DBAG ECF erwerben Anteile der beiden Hauptgesellschafter Thomas Spuler und Gianni Moor, die auch künftig die Mehrheit an dem Unternehmen halten werden. Um die Eigenkapitalquote und die Finanzierungsflexibilität des Unternehmens zu erhöhen, zeichnen DBAG und Fonds außerdem eine Kapitalerhöhung. Insgesamt werden ca. 15,1 Millionen Schweizer Franken investiert (14,0 Millionen Euro). An der Seite des DBAG Expansion Capital Fund beteiligt sich die DBAG seit 2012 minderheitlich an wachstumsstarken, überwiegend familiengeführten Unternehmen. Die Beteiligung an mageba ist die siebte Beteiligung des Fonds.

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