Entwicklung einer diversifizierten Unternehmensgruppe
5,6 Mio. €
EIGENKAPITALINVESTITION
44 Mio. €
UMSATZ 2018 (ERW.)
210
MITARBEITER 2018

WICHTIGE FAKTEN IN KÜRZE

  • Erweiterung des Portfolios auf bisher nicht bediente Industrien
  • Wandlung des Geschäftsmodells vom Neubauprojekt- zu einem Servicegeschäft erfolgreich abgeschlossen
  • Gute Auftragslage, Umsatz und Ergebnis voraussichtlich über Vorjahreswerten

PLANT SYSTEMS & SERVICES PSS GMBH

INVESTITION DES
DBAG ECF

5,6 MIO. €

ANTEIL DBAG

2,3 MIO. €

WACHSTUMSFINANZIERUNG
GESELLSCHAFTER:
DBAG ECF

49,0 %

ANTEIL DBAG

20,5 %

WEITERE GESELLSCHAFTER

51,0 %

BETEILIGUNGSBEGINN

NOVEMBER 2012

UMSATZ IN MIO. €

 

41

 

2016

 

38

 

2017

 

44

 

2018 (ERW.)

Stand: 30. September 2018

15

prozent

Steigerung des Auftragseingangs im Geschäftsjahr 2018 erwartet

Industriedienstleistungen sind ein Wachstumsmarkt – insbesondere, wenn man Service, Engineering und Projektgeschäft aus einer Hand anbieten kann. Damit eröffnen sich gerade in diesem Sektor gute Geschäftsmöglichkeiten.

GUSTAV EGGER
MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG

PROFIL

Plant Systems & Services PSS GmbH (PSS) ist die Holding einer Gruppe aus spezialisierten Unternehmen, die Dienstleistungen für die Energie- und Prozessindustrie, also etwa Kraftwerke und Chemieunternehmen, die Stahl- und die Chemieindustrie sowie für Müllverbrennungsanlagen und Fernwärmeversorger anbieten. Zur Gruppe gehören vier Unternehmen: Die Etabo Armaturentechnik GmbH mit Sitz in Bochum hat mehr als 40 Jahre Erfahrung im Bau und Service von Rohrleitungen für Kraftwerke und Industrieanlagen in Deutschland. Hinzu kommen drei kleinere Gesellschaften an weiteren Standorten in Nordrhein-Westfalen und in Ostdeutschland. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem das Engineering, die Anlagenerrichtung und Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur und Instandhaltung sowie die Ertüchtigung und den Umbau bestehender Anlagen. Eines der Gruppenunternehmen ist darauf spezialisiert, Rohrleitungen in Tanklagern zu montieren und den Service für ganze Tankparks zu übernehmen.

ENTWICKLUNGSPOTENZIAL

Durch die Beteiligung an PSS möchte die Deutsche Beteiligungs AG am Wachstum in den jeweiligen Endmärkten der Gruppenunternehmen partizipieren. Treiber sieht die DBAG insbesondere im Alter der vorhandenen Kraftwerkparks, den Plänen für den Rückbau von Kraftwerken sowie dem allgemeinen Trend, Industriedienstleistungen an externe Spezialisten auszulagern. Entsprechende Chancen gibt es auch für Dienstleistungen in der Öl- und Chemieindustrie, die sich mit immer höher werdenden Sicherheitsanforderungen konfrontiert sehen. Die zu Beteiligungsbeginn verfolgte Buy-and-build-Strategie ist inzwischen abgeschlossen: Das Produktportfolio wurde verbreitert, die regionale Abdeckung vergrößert und das Servicegeschäft hat das Neubaugeschäft praktisch abgelöst.

GESCHÄFTSJAHR 2018

Das Marktumfeld, in dem PSS agiert, verändert sich: Die Auftraggeber aus dem Energieversorgungsbereich sehen sich starkem Kostendruck gegenüber und reduzieren Neubau- und Wartungsaufträge. Dies führte zu einer Konsolidierung des Marktsegments; wichtige, größere Wettbewerber werden restrukturiert. PSS gewinnt aus dieser Situation dank seiner mittelständischen Flexibilität zwar Vorteile, sieht sich aber ebenfalls Preisdruck ausgesetzt. Die neu gewonnen Kunden aus der Industrie dagegen schätzen das umfassende Angebot von PSS, was im Geschäftsjahr 2018 zu einer deutlichen Steigerung des Auftragseingangs gegenüber dem Vorjahr geführt hat. Umsatz und Ergebnis werden auf dieser Grundlage voraussichtlich über den Vorjahreswerten liegen.

AUSBLICK UND ZIELE

2019 will PSS vom mittlerweile deutlich verbesserten Auftragseingang profitieren, der auch Geschäft aus bisher nicht bedienten Anwendungen stammt. Das Unternehmen plant daher mit einer erneuten Steigerung von Umsatz und Ergebnis.

Verantwortlich aus dem Investmentteam

Gustav Egger
Gustav Egger

Mitglied der Geschäftsleitung

Gustav Egger
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Gustav Egger

Mitglied der Geschäftsleitung

Gustav Egger ist seit 1989 bei der Deutschen Beteiligungs AG tätig und seit 1992 Mitglied der Geschäftsleitung.

Nach seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesen der Fachrichtung Maschinenbau an der Technischen Universität Berlin widmete er sich bei der Deutschen Bank sechs Jahre lang insbesondere der Finanzierung internationaler Großprojekte der Infrastruktur und des Rohstoffsektors sowie von US-amerikanischen Co-Generation-Kraftwerken.

Seine Karriere bei der DBAG begann er 1989 als Investment Manager für damals 14 Portfoliounternehmen verschiedenster Branchen und investierte in die ersten Privatisierungen nach der Wende. Ab 1992 baute er als Leiter des zentralen Beteiligungs-Controllings das Risiko-Monitoring für mehr als 120 Portfoliounternehmen verteilt auf zehn Geschäftsstellen der DBAG auf. In dieser Position war er zugleich Mitglied des Investmentkomitees der DBAG. Ab 1995 übernahm er als CFO zusätzlich die Verantwortung für das Finanz- und Rechnungswesen. Mit der seit 1997 eingeleiteten Emanzipation der DBAG von der Deutschen Bank verhandelte er den Einstieg handverlesener neuer Ankeraktionäre und Investoren. Damit verbunden waren der Aufbau der Kapitalmarktkommunikation und die ersten Kapitalmaßnahmen. Zur Beschleunigung der Verselbständigung der DBAG organisierte er im Jahr 2002 die Platzierung des ersten geschlossenen Buy-out-Fonds der DBAG bei internationalen Investoren. Nach dem erfolgreichen Fundraising für den DBAG Fund V und den DBAG Expansion Capital Fund gab er 2011 die CFO-Rolle ab und kümmert sich seither um den Aufbau des Wachstumskapitalgeschäfts. Dort betreut er aktuell die Portfoliounternehmen aus der Telekommunikations-, Informationstechnologie- und Medienbranche.

Gustav Egger

Mitglied der Geschäftsleitung

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gustav.egger(at)dbag.de