DEEN
Entwicklung einer diversifizierten Unternehmensgruppe
5,6 Mio. €
EIGENKAPITALINVESTITION
38 Mio. €
UMSATZ 2017 (ERW.)
210
MITARBEITER 2017

WICHTIGE FAKTEN IN KÜRZE

  • Erschließung neuer Branchen
  • Wandlung des Geschäftsmodells vom Neubauprojekt- zu einem Servicegeschäft erfolgreich abgeschlossen
  • Gute Auftragslage, Ergebnis 2017 voraussichtlich über Vorjahresniveau

PLANT SYSTEMS & SERVICES PSS GMBH

INVESTITION DES
DBAG ECF

5,6 MIO. €

ANTEIL DBAG

2,3 MIO. €

WACHSTUMSFINANZIERUNG
GESELLSCHAFTER:
DBAG ECF

49,0 %

ANTEIL DBAG

20,5 %

WEITERE GESELLSCHAFTER

51,0 %

BETEILIGUNGSBEGINN

NOVEMBER 2012

UMSATZ IN MIO. €

 

37

 

2015

 

41

 

2016

 

38

 

2017 (ERW.)

Stand: 31. März 2018

98

prozent

wird der Anteil des neuen Hauptgeschäftsfelds „Service“ am Gesamtumsatz 2017 voraussichtlich betragen

Industrie­dienstleistungen sind ein Wachstumsmarkt – insbesondere wenn man Service und Projekt­geschäft aus einer Hand anbieten kann. Deshalb eröffnen sich gerade in diesem Sektor gute Investitions­möglichkeiten.

GUSTAV EGGER
MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG

PROFIL

Plant Systems & Services PSS GmbH (PSS) ist die Holding einer Gruppe spezialisierter Unternehmen, die Dienstleistungen für die Energie- und Prozessindustrie, also etwa für Kraftwerke, Chemie- und Stahlunternehmen, Müllverbrennungsanlagen und Fernwärmeversorger anbieten. Zur Gruppe gehören vier Unternehmen: Die Etabo Armaturentechnik GmbH mit Sitz in Bochum hat mehr als 40 Jahre Erfahrung im Bau und Service von Rohrleitungen für Kraftwerke und Industrieanlagen in Deutschland. Hinzu kommen drei kleinere Gesellschaften an weiteren Standorten in Nordrhein-Westfalen und in Ostdeutschland. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem das Engineering, die Anlagenerrichtung und Inbetriebnahme, Wartung, Reparatur und Instandhaltung sowie die Ertüchtigung und den Umbau bestehender Anlagen. Eines der Gruppenunternehmen ist darauf spezialisiert, Rohrleitungen in Tanklagern zu montieren und den Service für ganze Tankparks zu übernehmen.

ENTWICKLUNGSPOTENZIAL

Treiber für das Geschäft von PSS sieht die DBAG insbesondere in dem Alter der vorhandenen Kraftwerkparks, den Plänen für den Rückbau von Kraftwerken sowie dem allgemeinen Trend, Industriedienstleistungen an externe Spezialisten auszulagern.  Entsprechende Chancen gibt es auch für Dienstleistungen in der Öl- und Chemieindustrie, die sich mit immer strengeren Sicherheitsanforderungen konfrontiert sehen. Die zu Beteiligungs-beginn verfolgte Buy-and-build-Strategie ist in zwischen umgesetzt: Das Produktportfolio wurde verbreitert und die regionale Abdeckung erweitert; das Servicegeschäft hat das Neubaugeschäft praktisch abgelöst.

GESCHÄFTSJAHR 2017

PSS agiert in einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld: Die Auftraggeber in wichtigen Industrien sehen sich einem starken Kostendruck gegenüber und reduzieren Aufträge. Dies führte zu einer Konsolidierung des Marktes; wichtige größere Wettbewerber werden restrukturiert. PSS gewinnt aus dieser Situation dank seiner mittelständischen Flexibilität zwar Vorteile, sieht sich aber ebenfalls einem starken Preisdruck ausgesetzt. Wegen der Verschiebung eines größeren Auftrags wird der Umsatz 2017 den Vorjahreswert voraussichtlich nicht erreichen.

AUSBLICK UND ZIELE

2018 will PSS davon profitieren, dass der Markteintritt in Ost- und Süddeutschland in den vergangenen beiden Jahren erfolgreich umgesetzt wurde. Eine geringere Kostenbasis soll in eine höhere Profitabilität münden; das Unternehmen plant mit einem höheren Umsatz und Ergebnis.

Verantwortlich aus dem Investmentteam

Gustav Egger
Gustav Egger

Mitglied der Geschäftsleitung

Gustav Egger
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Gustav Egger
Investitionsfokus:
Wachstumsfinanzierungen
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+49 69 95787-300
E-Mail:

Gustav Egger

Mitglied der Geschäftsleitung

Gustav Egger ist seit 1989 bei der Deutschen Beteiligungs AG tätig und seit 1992 Mitglied der Geschäftsleitung.

Nach seinem Studium des Wirtschaftsingenieurwesen der Fachrichtung Maschinenbau an der Technischen Universität Berlin widmete er sich bei der Deutschen Bank sechs Jahre lang insbesondere der Finanzierung internationaler Großprojekte der Infrastruktur und des Rohstoffsektors sowie von US-amerikanischen Co-Generation-Kraftwerken.

Seine Karriere bei der DBAG begann er 1989 als Investment Manager für damals 14 Portfoliounternehmen verschiedenster Branchen und investierte in die ersten Privatisierungen nach der Wende. Ab 1992 baute er als Leiter des zentralen Beteiligungs-Controllings das Risiko-Monitoring für mehr als 120 Portfoliounternehmen verteilt auf zehn Geschäftsstellen der DBAG auf. In dieser Position war er zugleich Mitglied des Investmentkomitees der DBAG. Ab 1995 übernahm er als CFO zusätzlich die Verantwortung für das Finanz- und Rechnungswesen. Mit der seit 1997 eingeleiteten Emanzipation der DBAG von der Deutschen Bank verhandelte er den Einstieg handverlesener neuer Ankeraktionäre und Investoren. Damit verbunden waren der Aufbau der Kapitalmarktkommunikation und die ersten Kapitalmaßnahmen. Zur Beschleunigung der Verselbständigung der DBAG organisierte er im Jahr 2002 die Platzierung des ersten geschlossenen Buy-out-Fonds der DBAG bei internationalen Investoren. Nach dem erfolgreichen Fundraising für den DBAG Fund V und den DBAG Expansion Capital Fund gab er 2011 die CFO-Rolle ab und kümmert sich seither um den Aufbau des Wachstumskapitalgeschäfts. Dort betreut er aktuell die Portfoliounternehmen aus der Telekommunikations-, Informationstechnologie- und Medienbranche.

Gustav Egger

Mitglied der Geschäftsleitung

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gustav.egger(at)dbag.de