100,1 Mio. €
EIGENKAPITALINVESTITION
84 Mio. €
Umsatz 2018 (ERW.)
540
Mitarbeiter 2018

WICHTIGE FAKTEN IN KÜRZE

  • Klassischer „Hidden Champion“ – weltweit führend im Maschinenbau für die Reifenindustrie
  • Chancen aus Marktwachstum und Ausbau des Servicegeschäfts
  • Umsatz und Ergebnis voraussichtlich leicht über Vorjahr

Karl Eugen Fischer GmbH

INVESTITION DES
DBAG FUND VII

100,1 MIO. €

ANTEIL DBAG

22,7 MIO. €

MANAGEMENT-BUY-OUT
GESELLSCHAFTER:
DBAG FUND VII

73,0 %

ANTEIL DBAG

16,5 %

WEITERE GESELLSCHAFTER

27,0 %

BETEILIGUNGSBEGINN

JUNI 2018

UMSATZ IN MIO. EURO

 

88

 

2016

 

83

 

2017

 

84

 

2018 (ERW.)

Stand: 30. September 2018

4-5

PROZENT

durchschnittliches jährliches Nachfragewachstum werden im Reifenmarkt langfristig erwartet

Der Maschinen- und Anlagenbau und die Automobilzulieferindustrie sind zwei der Kernsektoren der DBAG. Mit unserer langjährigen Erfahrung in diesen Branchen wollen wir KEF dabei unterstützen, die bestehenden Wachstumspotenziale, resultierend aus den Investitionsplänen der Reifenhersteller und der Marktentwicklung, auszuschöpfen.

JANNICK HUNECKE
MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG

PROFIL

Die Karl Eugen Fischer GmbH (KEF) ist der weltweit führende Hersteller und Entwickler von Schneidanlagen für die Reifenindustrie. Reifenhersteller konfektionieren mit den von KEF produzierten Maschinen hauptsächlich mit Gummi beschichtete Stahldraht- und Gewebeschichten (sogenanntes kalandriertes Cordmaterial) für Reifenkarkassen und Reifengürtel. Diese Schichten bilden das tragende Gerüst des Reifens und verleihen ihm Form und Fahrstabilität. Sie werden mit Anlagen aus KEF-Maschinen präzise geschnitten. Produziert wird am Firmensitz in Burgkunstadt (Oberfranken), wo mehr als 500 der insgesamt 545 Mitarbeiter beschäftigt sind. In den USA und in China gibt es jeweils eine Vertriebs- und Servicegesellschaft. Schneidanlagen sind entscheidend für den reibungslosen Produktionsablauf. KEF-Maschinen sind dabei technologisch führend: Sie zeichnen sich etwa durch hohe Präzision und geringe Materialverluste aus, beides sind wichtige Erfolgsfaktoren. Mit einer hohen Wertschöpfungstiefe stellt KEF sicher, dass die jeweils auf die Kundenbedürfnisse angepassten Maschinen in der gewünschten Qualität und im Zeitrahmen geliefert werden können. Das Unternehmen arbeitet mit seinen Kunden seit Jahrzehnten in der Entwicklung der Maschinen zusammen und ist für etliche Reifenhersteller bevorzugter Lieferant.

ENTWICKLUNGSPOTENZIAL

Auf Basis seiner herausragenden technologischen Position soll KEF von der steigenden Nachfrage nach Reifen und damit nach entsprechenden Produktionsanlagen profitieren. Dazu wird im kommenden Jahr in den Ausbau der Kapazitäten investiert, zum Beispiel mit dem Bau einer weiteren Montagehalle in Burgkunstadt. Der Umsatz des Unternehmens und die Anzahl der Beschäftigten sind seit 2005 um durchschnittlich fünf Prozent jährlich gestiegen.

GESCHÄFTSJAHR 2018

Der DBAG Fund VII hat sich im Juni 2018 an KEF beteiligt. Seitdem wurde erste Maßnahmen zur strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens und zur Optimierung seiner operativen Prozesse angestoßen. Umsatz und Ergebnis von KEF werden 2018 voraussichtlich leicht über dem Vorjahresniveau liegen.

AUSBLICK UND ZIELE

KEF wird die zu Beteiligungsbeginn vereinbarten Maßnahmen weiter voran-treiben. Weil die Kunden des Unternehmens angesichts des ungewissen Ausgangs der Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie zwischen den USA und der Europäischen Union Investitionsentscheidungen zum Teil verschieben, erwartet KEF für 2019 bestenfalls einen stabilen Geschäftsverlauf.

Verantwortlich aus dem Investmentteam

Jannick Hunecke
Jannick Hunecke

Mitglied der Geschäftsleitung

Jannick Hunecke
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Jannick Hunecke
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E-Mail:

Jannick Hunecke

Mitglied der Geschäftsleitung

Jannick Hunecke ist seit 2001 bei der Deutschen Beteiligungs AG beschäftigt und wurde 2008 zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt.

Er absolvierte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Münster und war dort als Assistent im Bereich Research tätig, bevor er bei der Deutschen Beteiligungs AG einstieg.

Jannick Hunecke hat mehr als 16 Jahre Erfahrung im Bereich Private Equity und als Beirat in den von ihm begleiteten Portfoliounternehmen. Er verfügt über umfangreiches Wissen in den Branchen Industriedienstleistungen, Industrielle Komponenten sowie im Maschinen- und Anlagenbau. HT Engineering und MCE sind die erfolgreichsten Transaktionen, welche die DBAG unter seiner Leitung eingegangen ist. Zudem war er für die Weiterentwicklung von Broetje-Automation verantwortlich.

Aktuelle Portfoliounternehmen

Karl Eugen Fischer GmbH Silbitz Group GmbH Gienanth GmbH Frimo Group GmbH

Ehemalige Portfoliounternehmen

Jannick Hunecke

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jannick.hunecke@dbag.de