99,6 Mio. €
EIGENKAPITALINVESTITION
<80 Mio. €
Umsatz 2019 (erw.)
410
Mitarbeiter 2019

WICHTIGE FAKTEN IN KÜRZE

  • Klassischer „Hidden Champion“ – weltweit führend im Maschinenbau für die Reifenindustrie
  • Hohes Maß an vertikaler Integration
  • Chancen aus Ausbau des Servicegeschäfts

Karl Eugen Fischer GmbH

INVESTITION DES
DBAG FUND VII

99,6 MIO. €

ANTEIL DBAG

22,6 MIO. €

MANAGEMENT-BUY-OUT
GESELLSCHAFTER:
DBAG FUND VII

92,8 %

ANTEIL DBAG

21,0 %

WEITERE GESELLSCHAFTER

7,2 %

BETEILIGUNGSBEGINN

JUNI 2018

UMSATZ IN MIO. EURO

 

83

 

2017

 

87

 

2018

 

<80

 

2019 (erw.)

Stand: 31. Dezember 2019

4-5

PROZENT

durchschnittliches jährliches Nachfragewachstum werden im Reifenmarkt langfristig erwartet

Der Maschinen- und Anlagenbau und die Automobilzulieferindustrie sind zwei der Kernsektoren der DBAG. Mit unserer langjährigen Erfahrung in diesen Branchen wollen wir KEF dabei begleiten, das bestehende Potenzial bestmöglich zu nutzen, das sich aus dem globalen Wachstum der Mobilitätsnachfrage ergibt.

JANNICK HUNECKE
MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG

PROFIL

Die Karl Eugen Fischer GmbH (KEF) ist der weltweit führende Hersteller und Entwickler von Schneidanlagen für die Reifenindustrie. Reifenhersteller konfektionieren mit den von KEF produzierten Maschinen hauptsächlich mit Gummi beschichtete Stahldraht- und Gewebeschichten (sogenanntes kalandriertes Cordmaterial) für Reifenkarkassen und Reifengürtel. Diese Schichten bilden das tragende Gerüst des Reifens und verleihen ihm Form und Fahrstabilität. Sie werden mit Anlagen aus KEF-Maschinen präzise geschnitten. Produziert wird am Firmensitz in Burgkunstadt (Oberfranken), wo die meisten der gut 400 Mitarbeiter beschäftigt sind. In den USA und in China gibt es jeweils eine Vertriebs- und Servicegesellschaft. Schneidanlagen sind entscheidend für den reibungslosen Produktionsablauf bei der Reifenherstellung. KEF-Maschinen sind dabei technologisch führend: Sie zeichnen sich etwa durch hohe Präzision und geringe Materialverluste aus, beides sind wichtige Erfolgsfaktoren. Mit einer hohen Wertschöpfungstiefe stellt KEF sicher, dass die jeweils auf die Kundenbedürfnisse angepassten Maschinen in der gewünschten Qualität und im Zeitrahmen geliefert werden können. Das Unternehmen arbeitet mit seinen Kunden seit Jahrzehnten in der Entwicklung der Maschinen zusammen und ist für etliche Reifenhersteller bevorzugter Lieferant.

ENTWICKLUNGSPOTENZIAL

Auf Basis seiner herausragenden technologischen Position soll KEF von der steigenden Nachfrage nach Reifen profitieren. Zwar sind Schneidanlagen Investitionsgüter, die einer zyklischen Nachfrage unterliegen. Dennoch wird langfristig ein durchschnittliches jährliches Wachstum der Nachfrage von vier bis fünf Prozent erwartet.

GESCHÄFTSJAHR 2019

Das Jahr 2019 war für KEF durch eine schwierige Marktsituation gekennzeichnet. Aufgrund der hohen Unsicherheit, zum Beispiel durch die anhaltende Diskussion um Handelszölle in wichtigen Märkten und die niedrigere Automobilproduktion, ging die Nachfrage nach den Maschinen des Unternehmens zurück. Dennoch konnte KEF seinen Marktanteil verteidigen.

AUSBLICK UND ZIELE

Für 2020 wird eine Markterholung erwartet. Gestützt auf einen entsprechenden Auftragsbestand wird erwartet, dass KEF Umsatz und EBITDA gegenüber dem Vorjahr wird steigern können.

Verantwortlich aus dem Investmentteam

Jannick Hunecke
Jannick Hunecke

Mitglied der Geschäftsleitung

Jannick Hunecke
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Jannick Hunecke
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Jannick Hunecke

Mitglied der Geschäftsleitung

Jannick Hunecke ist seit 2001 bei der Deutschen Beteiligungs AG beschäftigt und wurde 2008 zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt.

Er erlangte einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Münster und war dort als Assistent im Bereich Research tätig, bevor er bei der Deutschen Beteiligungs AG einstieg.

Jannick Hunecke hat 18 Jahre Erfahrung im Bereich Private Equity und als Beirat in den von ihm begleiteten Portfoliounternehmen. Er verfügt über umfangreiches Wissen in den Branchen Industriedienstleistungen, Industrielle Komponenten sowie im Maschinen- und Anlagenbau. HT Engineering und MCE sind die erfolgreichsten Transaktionen, welche die DBAG unter seiner Leitung eingegangen ist. Zudem war er für die Weiterentwicklung von Broetje-Automation verantwortlich.

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jannick.hunecke(at)dbag.de