KontaktKontakt
99,6 Mio. €
EIGENKAPITALINVESTITION
41 Mio. €
Umsatz 2020
420
Mitarbeiter 2020

WICHTIGE FAKTEN IN KÜRZE

  • Klassischer „Hidden Champion“ – weltweit führend im Maschinenbau für die Reifenindustrie
  • Hohes Maß an vertikaler Integration
  • Chancen aus Ausbau des Servicegeschäfts

Karl Eugen Fischer

INVESTITION DES
DBAG FUND VII

99,6 MIO. €

ANTEIL DBAG

22,6 MIO. €

MANAGEMENT-BUY-OUT

MEHRHEITLICHE
BETEILIGUNG DES
DBAG FUND VII

BETEILIGUNGSBEGINN

JUNI 2018

UMSATZ IN MIO. EURO

 

87

 

2018

 

51

 

2019

 

41

 

2020

Stand: 30. Juni 2021

4-5

PROZENT

durchschnittliches jährliches Nachfragewachstum werden im Reifenmarkt langfristig erwartet

Der Maschinen- und Anlagenbau und die Automobilzulieferindustrie sind zwei der Kernsektoren der DBAG. Mit unserer langjährigen Erfahrung in diesen Branchen wollen wir KEF dabei begleiten, das bestehende Potenzial bestmöglich zu nutzen, das sich aus dem globalen Wachstum der Mobilitätsnachfrage ergibt.

JANNICK HUNECKE
MITGLIED DES VORSTANDS

PROFIL

Karl Eugen Fischer (KEF) ist der weltweit führende Hersteller und Entwickler von Schneidanlagen für die Reifenindustrie. Reifenhersteller konfektionieren mit den von KEF produzierten Maschinen hauptsächlich mit Gummi beschichtete Stahldraht- und Gewebeschichten (sogenanntes kalandriertes Cordmaterial) für Reifenkarkassen und Reifengürtel. Diese Schichten bilden das tragende Gerüst des Reifens und verleihen ihm Form und Fahrstabilität. Sie werden mit Anlagen aus KEF-Maschinen präzise geschnitten. Produziert wird am Firmensitz in Burgkunstadt (Oberfranken), wo die meisten der gut 400 Mitarbeiter beschäftigt sind. In den USA und in China gibt es jeweils eine Vertriebs- und Servicegesellschaft. Schneidanlagen sind entscheidend für den reibungslosen Produktionsablauf bei der Reifenherstellung. KEF-Maschinen sind dabei technologisch führend: Sie zeichnen sich etwa durch hohe Präzision und geringe Materialverluste aus, beides sind wichtige Erfolgsfaktoren. Mit einer hohen Wertschöpfungstiefe stellt KEF sicher, dass die jeweils auf die Kundenbedürfnisse angepassten Maschinen in der gewünschten Qualität und im Zeitrahmen geliefert werden können. Das Unternehmen arbeitet mit seinen Kunden seit Jahrzehnten in der Entwicklung der Maschinen zusammen und ist für etliche Reifenhersteller bevorzugter Lieferant.

ENTWICKLUNGSPOTENZIAL

Auf Basis seiner herausragenden technologischen Position soll KEF von der steigenden Nachfrage nach Reifen profitieren. Zwar sind Schneidanlagen Investitionsgüter, die einer zyklischen Nachfrage unterliegen. Dennoch wird langfristig ein durchschnittliches jährliches Wachstum der Nachfrage von vier bis fünf Prozent erwartet.

GESCHÄFTSJAHR 2019

Das Jahr 2019 war für KEF durch eine schwierige Marktsituation gekennzeichnet. Aufgrund der hohen Unsicherheit, zum Beispiel durch die anhaltende Diskussion um Handelszölle in wichtigen Märkten und die niedrigere Automobilproduktion, ging die Nachfrage nach den Maschinen des Unternehmens zurück. Dennoch konnte KEF seinen Marktanteil verteidigen.

AUSBLICK UND ZIELE

Für 2020 wird eine Markterholung erwartet. Gestützt auf einen entsprechenden Auftragsbestand wird erwartet, dass KEF Umsatz und EBITDA gegenüber dem Vorjahr wird steigern können.

Verantwortlich aus dem Investmentteam

Jannick Hunecke
Jannick Hunecke

Mitglied des Vorstands

Jannick Hunecke
Ressorts:
Beteiligungsgeschäft und Investitionsprozess, Entwicklung des Investmentteams

Jannick Hunecke

Mitglied des Vorstands

Geboren 1974, Vorstandsmitglied seit März 2021. Bestellt bis Ende Februar 2026.

Jannick Hunecke ist seit 2001 bei der Deutschen Beteiligungs AG beschäftigt, von 2008 an war er als Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Er hat 20 Jahre Erfahrung im Private-Equity-Geschäft im deutschen Mitelstand.

Jannick Hunecke erlangte einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Münster und begann seine Karriere bei der DBAG direkt im Anschluss an sein Studium.

Jannick Hunecke

Mitglied des Vorstands