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Beteiligung an Radiologiegruppe blikk veräußert – 26 Mio. Euro ungeplanter Beitrag zum Nettovermögenswert der Private-Equity-Investments und zum Konzernergebnis

Deutsche Beteiligungs AG (ISIN: DE000A1TNUT7 / WKN: A1TNUT) – Beteiligung an Radiologiegruppe blikk veräußert – 26 Millionen Euro ungeplanter Beitrag zum Nettovermögenswert der Private-Equity-Investments und zum Konzernergebnis

Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 Absatz 1 der Verordnung (EU) 596/2014 über Marktmissbrauch

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG, ISIN: DE000A1TNUT7/ WKN: A1TNUT) erwartet einen zusätzlichen, ungeplanten Beitrag zum Nettovermögenswert der Private-Equity-Investments zum 30. September 2021 und zum Konzernergebnis 2020/2021 der DBAG von rund 26 Millionen Euro. Hintergrund ist die heute vereinbarte Veräußerung der blikk Holding GmbH (blikk) durch den DBAG Fund VII. Dabei hat die DBAG ihre Anteile an der Radiologiegruppe mitveräußert. Der Erlös, den die DBAG aus der Veräußerung erzielt, überschreitet den Zeitwert der Beteiligung der DBAG (durchgerechnet 11,0 Prozent) im jüngsten Zwischenabschluss der DBAG (1. Halbjahr, Stichtag 31. März 2021) deutlich. Es ist vorgesehen, dass der DBAG Fund VII und die DBAG einen Teil des Veräußerungserlöses in eine Rückbeteiligung investieren.

Der Wertbeitrag aus der Veräußerung war in der zuletzt am 12. Mai 2021 bestätigten Prognose für den Nettovermögenswert der Private-Equity-Investments und das Konzernergebnis nicht berücksichtigt. Wir hatten zuletzt einen Nettovermögenswert zum 30. September 2021 zwischen 450 und 505 Millionen Euro (vor Nettozuflüssen aus der Kapitalerhöhung) sowie ein Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2020/2021 zwischen 70 und 80 Millionen Euro erwartet.

Die DBAG stellt derzeit die Quartalsmitteilung zum 30. Juni 2021 auf. Darin wird der ungeplante Wertbeitrag aus dieser Transaktion berücksichtigt werden. Der Nettovermögenswert der Private-Equity-Investments zum 30. Juni 2021 und das Quartalsergebnis für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres (1. April bis 30. Juni 2021) können durch weitere positive oder negative Effekte aus der Bewertung der übrigen Portfolio­unternehmen und andere Erkenntnisse im Zuge der Abschlusserstellung beeinflusst werden. Ein Vergleich zum Ergebnis des Vorjahresquartals wird nur eingeschränkt aussagekräftig sein. Dieses war vor allem aufgrund deutlicher Aufholeffekte an den Kapitalmärkten nach dem Ende des pandemiebedingten Lockdown außerordentlich hoch ausgefallen.

Der Vollzug der erwähnten Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.

Der Vorstand
Frankfurt am Main, 9. Juli 2021

Mitteilende Person: Roland Rapelius, Leiter Investor Relations