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Anhaltende Wertsteigerung dank Weiterentwicklung der Portfoliounternehmen

  • Nettovermögenswert der Private-Equity-Investments steigt im ersten Halbjahr um zehn Prozent auf 464,8 Millionen Euro
  • Ergebnis aus der Fondsberatung 9,1 Millionen Euro
  • Rege Transaktionstätigkeit
  • Neue Prognose für das Gesamtjahr bestätigt

Frankfurt am Main, 12. Mai 2021. Der Nettovermögenswert der Private-Equity-Investments der Deutschen Beteiligungs AG (DBAG) ist in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um mehr als zehn Prozent auf 464,8 Millionen Euro gestiegen. Dies ist ganz überwiegend auf die insgesamt erfreuliche operative Entwicklung der 33 Unternehmen im Portfolio zurückzuführen: Jenseits der strategischen Weiterentwicklung der einzelnen Un­ter­neh­men kommt die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in­zwischen in der Breite des DBAG-Portfolios an. Die Kapital­markt­entwick­lung, die sich über die Portfoliobewertung zu Zeitwerten auf das Konzern­ergebnis der jeweiligen Periode auswirkt, hat kaum zur Wertsteigerung bei­ge­tragen. Im Segment Fondsberatung wurde ein Ergebnis vor Steuern von 9,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 3,5 Millionen Euro) erzielt. Das Ergebnis vor Steuern des Segments Private-Equity-Investments erreichte 64,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: -80,2 Millionen Euro). Aufgrund der – wie vorab berichtet – höher als zunächst erwarteten Nettoerträge aus dem Beteiligungsgeschäft schließt die DBAG die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2020/2021 mit einem Konzernergebnis von 73,1 Millionen Euro (Vorjahresperiode: -76,7 Millionen Euro) ab.

Die maßgeblichen Steuerungskennzahlen der Gesellschaft, der Nettovermögenswert der Private-Equity-Investments und das Ergebnis aus der Fondsberatung, aber auch das Konzernergebnis, liegen nach der ersten Hälfte 2020/2021 im Korridor der Ende März 2021 angehobenen Prognose für das Geschäftsjahr. In dem heute veröffentlichten Halbjahresfinanzbericht wird diese Prognose bestätigt. Die DBAG weist regelmäßig darauf hin, dass Ergebnisse einzelner Quartale nicht auf das gesamte Geschäftsjahr hochgerechnet werden können.

Die Budgets der Portfoliounternehmen spiegeln deren Erwartungen zu Jahres­beginn wider; sie waren insofern noch maßgeblich von Vorsicht bezüglich des weiteren Verlaufs der Pandemie geprägt. Die jüngsten Berichte aus dem Port­folio bestätigen nun, dass die Bereitschaft von Verbrauchern zum Konsum bzw. von Unternehmen zu Investitionen mit der steigenden Hoffnung auf die Wirk­samkeit der weltweiten Impfprogramme wächst. Das schlägt sich in zuver­sicht­licheren Ergebniserwartungen für das laufende Jahr nieder, die jetzt zu höheren Wert­ansätzen der Beteiligungen geführt haben. Nach wie vor stechen dabei Unternehmen hervor, deren Geschäftsmodelle vom Trend zur Digitalisierung begünstigt sind. Die Strategie, die Entwicklung der Unternehmen durch Unternehmenszukäufe zu beschleunigen, führt ebenfalls zu positiven Wertbeiträgen.

Das Ergebnis aus der Fondsberatung profitierte im Vorjahresvergleich von der höheren Basis zur Berechnung der Erträge aus der Fondsberatung; sie ist nach dem Start der Investitionsperiode des jüngsten DBAG-Fonds (DBAG Fund VIII) im August 2020 deutlich höher als im ersten Halbjahr des Vorjahres.

„Vielfältige Veränderungen in unserem Portfolio im ersten Halbjahr 2020/2021 unterstreichen nicht nur das hohe Tempo, mit dem wir Chancen im Markt nutzen, sie zeigen zugleich die ganze Breite der Möglichkeiten, die wir im Blick haben“, heißt es im heute veröffentlichten Halbjahresfinanzbericht. Die DBAG ist seit Beginn des Geschäftsjahres eine neue Beteiligung eingegangen, hat eine überaus erfolgreiche Veräußerung vereinbart und mehrere Zukäufe von Portfoliounternehmen begleitet. Nicht zuletzt konnten zwei Unternehmen durch einen Zusammenschluss einen großen Wachstumssprung machen.

„Mehr denn je können wir uns mit interessanten Beteiligungsmöglichkeiten befassen“, so Finanzvorstand Susanne Zeidler heute bei Vorlage der Zahlen, „und zwar sowohl für Investitionen an der Seite des neuen DBAG Fund VIII als auch für Langfristige Beteiligungen, die ausschließlich aus der Bilanz der DBAG finanziert werden.“ Mit Blick auf den erfolgreichen Abschluss der Bezugsrechtskapitalerhöhung Ende April sagte sie: „Aktionäre und Investoren trauen uns zu, auch künftig erfolgreich zu investieren – wir sind zuversichtlich, dass Investitionen in neue Beteiligungen den Unternehmenswert der DBAG mittelfristig weiter steigern werden.“