DEEN
14.06.2012

DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG: ERFREULICHES ERGEBNIS

Frankfurt am Main, 14. Juni 2012. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2011/2012 (1. November bis 31. Oktober) einen Konzernüberschuss von 27,7 Millionen Euro erzielt; 20,8 Millionen Euro davon entfallen auf das zweite Quartal (30. April 2012). Das Eigenkapital je Aktie steigt auf 18,68 Euro je Aktie; das sind 1,21 Euro je Aktie mehr als zu Beginn des Geschäftsjahres. Bereinigt um die am 30. März gezahlte Ausschüttung für das vorangegangene Geschäftsjahr von 0,80 Euro je Aktie (0,40 Euro Dividende plus 0,40 Euro Sonderdividende), liegt das Eigenkapital je Aktie nach den ersten sechs Monaten um 12,1 Prozent höher als zu Beginn des Geschäftsjahres. 2010/2011 hatte die Deutsche Beteiligungs AG nach dem ersten Halbjahr einen Konzernüberschuss von 17,7 Millionen Euro und einen Anstieg des Eigenkapitals je Aktie um 6,8 Prozent ausgewiesen. Die DBAG weist regelmäßig darauf hin, dass aufgrund der Langfristigkeit des Geschäfts und der unsteten Entwicklung externer Einflussfaktoren, etwa der Bewertungsverhältnisse an den Kapitalmärkten, einzelne Quartalsergebnisse nur eingeschränkte Aussagekraft haben; dies gilt insbesondere auch für den Vergleich einzelner Quartale.

Das Konzernergebnis des ersten Halbjahres beruht einerseits auf der positiven Wertentwicklung der Portfoliounternehmen. Andererseits hat auch ein erfreulicher Einmaleffekt zu dem guten Ergebnis beigetragen: Die hessische Finanzverwaltung hatte mitgeteilt, dass sie nicht länger an der Auffassung festhält, Erträge aus der Verwaltung eines von der Deutschen Beteiligungs AG aufgelegten Parallelfonds seien der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Im Zwischenabschluss zum 30. April 2012 wurden daher Rückstellungen von rund elf Millionen Euro aufgelöst.

Viele unserer Portfoliounternehmen, die nicht wie die jüngsten Beteiligungen Spheros und Broetje-Automation noch zu Anschaffungskosten bewertet werden, haben positiv zum Halbjahresergebnis beigetragen: Die meisten planen, 2012 ihre Erträge zu steigern und ihre Verschuldung zu reduzieren. Nach den ersten Monaten des Jahres zeigt sich, dass viele unserer Beteiligungen solide geplant haben und ihre Ziele umsetzen. Dies gilt auch für die größte Beteiligung, die börsennotierte Homag Group AG. Der Kurs der Homag-Aktie ist von 8,48 Euro zum Geschäftsjahresbeginn auf 10,18 Euro zum Ende des zweiten Quartals gestiegen, ein Wertzuwachs von 4,5 Millionen Euro.

Die Einschätzung der Geschäftsmöglichkeiten für die kommenden Monate ist unverändert: Ob und in welchem Umfang in den kommenden Monaten weitere Wertsteigerungen der Unternehmensbeteiligungen möglich sein werden, hängt vom Konjunkturverlauf und auch dem Fortgang der Staatsschuldenkrise ab, denn beides beeinflusst die für unsere Bewertungen relevanten Kapitalmarktmultiplikatoren. Die hohe Volatilität an den Kapitalmärkten sowie die starken Kursschwankungen zum Beispiel des Euro gegenüber dem US-Dollar zeigen, wie instabil die Verhältnisse sind. Verschlechterungen können auch die DBAG und ihre Portfoliounternehmen betreffen. Derzeit geht der Vorstand der DBAG jedoch von einer anhaltend positiven Entwicklung der Portfoliounternehmen und damit mittelbar auch des Konzernergebnisses aus.