DEEN
14.09.2012

DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG: WEITERER ERGEBNISANSTIEG

40,1 MILLIONEN EURO KONZERNÜBERSCHUSS NACH DREI QUARTALEN

Frankfurt am Main, 14. September 2012. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/2012 (1. November bis 31. Oktober) einen Konzernüberschuss von 40,1 Millionen Euro erzielt; 12,3 Millionen Euro davon entfallen auf das dritte Quartal (31. Juli 2012). Das Eigenkapital je Aktie steigt auf 19,58 Euro je Aktie. Das sind – einschließlich der im März 2012 ausgeschütteten Dividende von 0,80 Euro je Aktie – 2,91 Euro je Aktie mehr als das Eigenkapital zu Beginn des Geschäftsjahres. Der Zuwachs um 2,91 Euro je Aktie entspricht einer Rendite auf das Eigenkapital je Aktie von 17,5 Prozent. 2010/2011 hatte die Deutsche Beteiligungs AG nach den ersten neun Monaten einen Konzernüberschuss von 9,7 Millionen Euro und einen Anstieg des Eigenkapitals je Aktie um 3,7 Prozent ausgewiesen. Die DBAG weist regelmäßig darauf hin, dass aufgrund der Langfristigkeit des Geschäfts und der unsteten Entwicklung externer Einflussfaktoren, etwa der Bewertungsverhältnisse an den Kapitalmärkten, einzelne Quartalsergebnisse nur eingeschränkte Aussagekraft haben; dies gilt insbesondere auch für den Vergleich einzelner Quartale.

Mit Ausnahme der jüngsten Beteiligungen, die noch zu Anschaffungskosten bewertet werden, haben nahezu alle Portfoliounternehmen positiv zum Ergebnis der ersten drei Quartale beigetragen: Es zeigt sich mehr und mehr, dass die Budgets für 2012 erfüllt werden. Die meisten Unternehmen hatten geplant, im laufenden Jahr ihre Erträge zu steigern und ihre Verschuldung zu reduzieren. Knapp ein Viertel des Bewertungs- und Abgangsergebnisses der ersten drei Quartale geht auf den Anstieg des Aktienkurses der Homag Group AG, der größten Beteiligung im Portfolio der DBAG, bis zum Stichtag 31. Juli zurück. Auch die Kapitalmarktentwicklung in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres begünstigte die Wertsteigerung der Unternehmensbeteiligungen, wenngleich nur in geringem Umfang.

„Das gute Ergebnis nach den ersten drei Quartalen zeigt, wie gut sich unsere Portfoliounternehmen entwickelt haben“, kommentierte Wilken von Hodenberg, Sprecher des Vorstands der DBAG, die aktuellen Quartalszahlen, und: „Die Rendite auf das Eigenkapital je Aktie von 17,5 Prozent hat dazu beigetragen, dass die durchschnittliche Langfristrendite über 15 Jahre weiterhin bei mehr als 15 Prozent liegt.“

In ihrem Zwischenbericht weist die DBAG jedoch darauf hin, dass sich in den vergangenen Wochen die Meldungen über ein Nachlassen der wirtschaftlichen Dynamik in wichtigen europäischen Volkswirtschaften sowie in den Wachstumsregionen Asiens gemehrt haben. „Es scheint, als seien größere positive konjunkturelle Impulse derzeit nicht zu erwarten. Angesichts der konjunkturellen Eintrübung dürften Umsatz und Ertrag der Portfoliounternehmen deshalb bis auf weiteres überwiegend nur noch verhalten wachsen. Dies begrenzt das Wertsteigerungspotenzial und damit die Aussichten für eine weitere Ergebnissteigerung der DBAG in den kommenden Monaten über das bisher erreichte gute Niveau hinaus“, heißt es in dem Bericht weiter. Der Vorstand der DBAG geht davon aus, dass die DBAG für das Geschäftsjahr 2011/2012 eine Dividende entsprechend ihrer Dividendenpolitik vorsehen wird.