DEEN
03.12.2012

DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG ERHÖHT ENGAGEMENT BEI HOMAG

AKTIEN VON FAMILIENGESELLSCHAFTER ERWORBEN / ANTEIL STEIGT AUF 39,5 PROZENT

Frankfurt am Main, 3. Dezember 2012. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) und die von ihr beratenen Fonds haben ihren Anteil an der Homag Group AG erhöht. Der Anteil an dem börsennotierten Maschinenbauunter­nehmen beträgt jetzt 39,5 Prozent. Zuvor hatten DBAG und die Parallel­fonds 33,1 Prozent der Anteile gehalten. Die Aufstockung erfolgte insbesondere durch den Erwerb eines Paketes der Familie Wehrmann, die 1999 ihr Unternehmen in die Homag-Gruppe eingebracht hatte und seither Anteilseigner ist.

„Mit dem Ausbau unseres Engagements unterstützen wir die Unternehmensleitung bei der Weiterentwicklung des Unternehmens“, äußerte Wilken von Hodenberg, Sprecher des DBAG-Vorstands heute aus Anlass der aktuellen Aufstockung der Beteiligung. Und weiter: „Die jüngsten Quartalszahlen des Unternehmens zeigen, dass Homag sich auf dem richtigen Weg befindet. Wir erwarten, dass sich dies auch in einer entsprechenden Bewertung am Kapitalmarkt niederschlagen wird.“ Mit Blick auf die Diskussionen zwischen der DBAG und dem Aktionärspool Schuler-Klessmann sagte von Hodenberg: „Wir sind zuversichtlich, dass sich mittelfristig eine Lösung zur Beilegung der Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Großaktionären ergeben wird.“

Die Deutsche Beteiligungs AG selbst hält damit künftig 20,1 (zuvor: 16,8) Prozent der Homag-Anteile, auf die Fonds entfallen künftig 19,4 (16,1) Prozent. Die Anschaffungskosten der zusätzlich erworbenen Aktien betragen durchschnittlich 12,06 Euro; dies sind knapp zehn Prozent mehr als der (volumengewichtete) Durchschnittskurs der vergangenen sechs Monate. Die DBAG ist seit 1997 an dem Unternehmen beteiligt und hatte es 2007 an die Börse gebracht. Der Verkaufserlös aus dem Börsengang und die seither erhaltenen Dividenden übersteigen die insgesamt aufgewendeten Mittel für die Beteiligung weiterhin deutlich.