DEEN
18.03.2013

DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG: REGE INVESTITIONSTÄTIGKEIT

7,5 MILLIONEN EURO KONZERNÜBERSCHUSS IM ERSTEN QUARTAL

Frankfurt am Main, 18. März 2013. Das Geschäftsjahr 2012/2013 (1. November bis 31. Oktober) beginnt die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) mit einem Konzernüberschuss im ersten Quartal (31. Januar 2013). Er beträgt 7,5 Millionen Euro. Das Eigenkapital je Aktie steigt um 0,56 Euro auf 20,02 Euro je Aktie; dies entspricht – jeweils unter Berücksichtigung des für die Ausschüttung vorgesehenen Betrags von 1,20 Euro je Aktie – einem Anstieg um 3,1 Prozent gegenüber dem Stand vom 31. Oktober 2012. Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatte die Deutsche Beteiligungs AG nach dem ersten Quartal einen Konzernüberschuss von 6,9 Millionen Euro und einen Anstieg des Eigenkapitals je Aktie um 2,9 Prozent erreicht. Die DBAG weist regelmäßig darauf hin, dass aufgrund der Langfristigkeit ihres Geschäfts und der unsteten Entwicklung externer Einflussfaktoren, etwa der Bewertungsverhältnisse an den Kapitalmärkten, einzelne Quartalsergebnisse nur eingeschränkte Aussagekraft haben; dies gilt insbesondere auch für den Vergleich einzelner Quartale.

Die DBAG ist mit reger Investitionstätigkeit in das neue Geschäftsjahr gestartet: Im ersten Quartal wurde das Portfolio um zwei Beteiligungen ergänzt, und zwar um Heytex Bramsche, ein Unternehmen, das technische Textilien herstellt, sowie um Plant Systems & Services PSS, eine Gruppe industrieller Dienstleistungsunternehmen. Im Februar wurde eine weitere Beteiligungsvereinbarung unterzeichnet: Gemeinsam mit dem DBAG Fund V wird sich die DBAG an Formel D beteiligen, einem Dienstleistungsunternehmen für die Automobilindustrie.

Das Konzernergebnis wird wesentlich bestimmt von dem Bewertungs- und Abgangsergebnis in Höhe von 9,9 Millionen Euro und Netto-Kosten von 2,6 Millionen Euro („Summe der übrigen Ergebnisbestandteile“). Ein Teil des positiven Bewertungsergebnisses geht auf eine Veräußerung zurück: Coveright, eine Beteiligung aus dem Jahr 2003, veräußerte Ende Januar 2013 mit dem südamerikanischen Geschäft die letzte verbliebene Aktivität. Dies führte zu einem Wertzuwachs. Weitere positive Bewertungsveränderungen gehen auf die höheren Ergebnisse zurück, mit denen die meisten Portfoliounternehmen für das laufende Jahr 2013 planen. Nicht zuletzt trug der Kursanstieg der Aktie der Homag Group AG, der größten Beteiligung im Portfolio, positiv zum Ergebnis des ersten Quartals bei.

Zu den weiteren Aussichten heißt es im heute veröffentlichten Zwischenbericht: „Mit dem Erfolg aus der Veräußerung der Coveright-Aktivitäten in Südamerika und dem Anstieg des Homag-Kurses haben wir im ersten Vierteljahr von Ereignissen profitiert, die nicht in jedem Quartal zu erwarten sind. Das jetzt nach einem Quartal erreichte Ergebnis lässt sich deshalb nicht auf das gesamte Geschäftsjahr hochrechnen. Obwohl das Portfolio derzeit vergleichsweise jung ist und sich Wertsteigerungen erst nach und nach einstellen werden, sind wir für die kommenden Quartale und darüber hinaus durchaus zuversichtlich. Denn die DBAG verfügt über ein Portfolio, das insgesamt in guter Verfassung ist.“ Und weiter: „ Ob und in welchem Umfang allerdings im laufenden Geschäftsjahr weitere Wertsteigerungen unserer Unternehmensbeteiligungen und damit ein entsprechendes Konzernergebnis möglich sein werden, hängt vom Konjunkturverlauf und weiteren Faktoren ab, die nach wie vor schwer vorhersehbar sind, wie etwa der Verfassung der Kapitalmärkte am jeweiligen Stichtag.“