DEEN
14.06.2013

FÜNF NEUE BETEILIGUNGEN IM ERSTEN HALBJAHR

DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG: 18,9 MILLIONEN EURO KONZERNÜBERSCHUSS

Frankfurt am Main, 14. Juni 2013. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) hat sich im ersten Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2012/2013 (1. November bis 31. Oktober) erfreulich entwickelt. Nachdem im ersten Quartal zwei Unternehmensbeteiligungen eingegangen worden waren, wurden seit Anfang Februar drei weitere Beteiligungsvereinbarungen unterzeichnet: Insgesamt wurden zwischen 1. November 2012 und 30. April 2013 Beteiligungsentscheidungen über 26,8 Millionen Euro getroffen. Gemeinsam mit ihrem Buy-out Fonds erwarb die DBAG Heytex Bramsche, Formel D und Stephan Machinery; mit ihrem Fonds für Wachstumsfinanzierungen beteiligte sie sich an PSS und inexio. Das bestehende Portfolio verzeichnete im selben Zeitraum eine gute Wertentwicklung, so dass die DBAG nach sechs Monaten einen Konzernüberschuss von 18,9 Millionen Euro erreicht. Das geht aus dem heute veröffentlichten Zwischenbericht zum 30. April 2013 hervor.

Der Konzernüberschuss des ersten Halbjahres von 18,9 Millionen Euro (davon 11,4 Millionen Euro im zweiten Quartal) entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,39 Euro. Unter Berücksichtigung der Dividende und der Sonderdividende in Höhe von 1,20 Euro je Aktie, die im März ausgeschüttet worden waren, führt dieses Ergebnis zu einer Veränderung des Eigenkapitals je Aktie von 19,46 Euro am 31. Oktober 2012 auf 19,65 Euro per 30. April 2013. Das entspricht einer Rendite auf das Eigenkapital von 7,6 Prozent. Im Vorjahr waren für das erste Halbjahr ein Konzernüberschuss von 27,7 Millionen Euro (davon 20,9 Millionen Euro im zweiten Quartal) und dementsprechend eine Veränderung des Eigenkapitals um 12,1 Prozent ausgewiesen worden; damals hatte ein Sondereffekt aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 11,0 Millionen Euro den Konzernüberschuss positiv beeinflusst. Die DBAG weist regelmäßig darauf hin, dass aufgrund der Langfristigkeit ihres Geschäfts und der unsteten Entwicklung externer Einflussfaktoren, etwa der Bewertungsverhältnisse an den Kapitalmärkten, Zwischenergebnisse nur eingeschränkte Aussagekraft haben; dies gilt insbesondere für den Vergleich einzelner Quartale.

Der Konzernüberschuss in Höhe von 18,9 Millionen Euro beruht auf der Stabilität der Portfoliounternehmen, aber auch auf der guten Stimmung an den Kapitalmärkten, die sich in höheren Bewertungen niedergeschlagen hat. Der Überschuss spiegelt zudem wider, dass sich die Netto-Kostenquote der DBAG wie geplant verbessert hat.

Nahezu alle Portfoliounternehmen, die nicht aufgrund der kurzen Haltedauer zu Anschaffungskosten bewertet werden, haben zum Ergebnis des ersten Halbjahres positiv beigetragen. Nach den ersten Monaten des Jahres zeigt sich, dass die Unternehmen ihre Budgets solide geplant haben; sie setzten die vereinbarten Maßnahmen um, die zum Beispiel Grundlage der erwarteten operativen Verbesserungen sind. In den Zahlen der Portfoliounternehmen spiegelt sich allerdings auch die nachlassende wirtschaftliche Dynamik in wichtigen Regionen und die anhaltende Krise in den Ländern Südeuropas wider.

Den größten Wertbeitrag im ersten Halbjahr lieferte die größte Beteiligung der DBAG, die börsennotierte Homag Group AG aufgrund des Kursanstiegs der Homag-Aktie. Daraus ergab sich ein Wertzuwachs von insgesamt 12,3 Millionen Euro; dies ist mehr als die Hälfte des Bewertungs- und Abgangsergebnisses von 23,2 Millionen Euro insgesamt. Der zweitgrößte Ergebnisbeitrag ist auf die Veräußerung der letzten Aktivitäten der Coveright Surfaces Holding zurückzuführen, über die bereits nach dem ersten Quartal berichtet worden war.

„Wir erwarten, dass wir in den kommenden Monaten weitere positive Beteiligungsentscheidungen treffen und das Portfolio um weitere interessante Unternehmen ergänzen können“, schreibt der Vorstand im Zwischenbericht der börsennotierten Private-Equity-Gesellschaft. Zu den Ergebniserwartungen heißt es: „Ob und in welchem Umfang im laufenden Geschäftsjahr weitere Wertstei-gerungen unserer Unternehmensbeteiligungen und damit ein entsprechendes Konzernergebnis möglich sein werden, hängt vom Konjunkturverlauf und weiteren Faktoren ab, die nach wie vor schwer vorhersehbar sind, wie etwa der Verfassung der Kapitalmärkte am jeweiligen Stichtag.“