DEEN
16.09.2013

WERTSTEIGERUNG UM 8,5 PROZENT IN DREI QUARTALEN

DBAG: 16,7 MILLIONEN EURO IN DREI NEUE PORTFOLIOUNTERNEHMEN INVESTIERT

Frankfurt am Main, 16. September 2013. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) erreicht nach neun Monaten ihres Geschäftsjahres 2012/2013 (1. November bis 31. Oktober) einen Konzernüberschuss von 21,3 Millionen Euro; 2,4 Millionen Euro davon entfallen auf das dritte Quartal. Die Wertsteigerung, die in den ersten beiden Quartalen von einer günstigen Kapitalmarktentwicklung und einer erfolgreichen Unternehmensveräußerung getragen worden war, hat sich zuletzt verlangsamt. Der Wert des fortgeführten nicht-börsennotierten Portfolios (also der Wert des Portfolios ohne Neuinvestitionen und veräußerte Beteiligungen) hat sich seit Beginn des Geschäftsjahres um 9,8 Prozent erhöht; diese Wertsteigerung fand weitgehend in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres statt. Im dritten Quartal wurde ein nahezu ausgeglichenes Bewertungs- und Abgangsergebnis erzielt.

Der Konzernüberschuss der ersten drei Quartale (21,3 Millionen Euro) führt zu einem Ergebnis je Aktie von 1,56 Euro. Das Eigenkapital je Aktie zum Stichtag beträgt nun 19,81 Euro; das sind 0,35 Euro je Aktie mehr als zu Beginn des Geschäftsjahres. Der Gesamterfolg („total return“) ergibt sich, wenn die am 27. März 2013 ausgeschüttete Dividende in Höhe von 1,20 Euro (0,40 Euro Dividende plus 0,80 Euro Sonderdividende) in die Berechnung einbezogen wird: Demnach hat sich das Eigenkapital je Aktie in den ersten drei Quartalen um 1,55 Euro je Aktie oder 8,5 Prozent erhöht. Im Vorjahr waren nach den ersten drei Quartalen ein Konzernergebnis von 40,1 Millionen Euro (davon 12,3 Millionen Euro im dritten Quartal) und ein (ausschüttungsbereinigter) Anstieg des Eigenkapitals je Aktie um 17,5 Prozent ausgewiesen worden. 2011/2012 war allerdings ein Einmaleffekt aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten, die zuvor für Steuerrisiken gebildet worden waren. Die DBAG weist regelmäßig darauf hin, dass aufgrund der Langfristigkeit ihres Geschäfts und der unsteten Entwicklung externer Einflussfaktoren, etwa der Bewertungsverhältnisse an den Kapitalmärkten, Zwischenergebnisse nur eingeschränkte Aussagekraft haben; dies gilt insbesondere für den Vergleich einzelner Quartale.Neue Beteiligungsvereinbarungen ist die DBAG im dritten Quartal nicht eingegangen. Die zuletzt berichteten neuen Beteiligungen Formel D, Stephan Machinery und inexio wurden inzwischen vollzogen; dafür wurden 16,7 Millionen Euro investiert. Darüber hinaus haben Portfoliounternehmen geplante Akquisitionsvorhaben vorangetrieben.

Das Konzernergebnis der ersten drei Quartale ist wesentlich auf die Kurssteigerung der Homag-Aktie, der größten Beteiligung der DBAG, zurückzuführen. Der zweitgrößte Ergebnisbeitrag stammt aus der Veräußerung der letzten Aktivitäten der Coveright Surfaces Holding. Weitere Veräußerungen erwartet der Vorstand der DBAG für das laufende vierte Quartal nicht. „Nachdem die Entwicklung am Kapitalmarkt, insbesondere ein möglicher Kursanstieg der Homag-Aktie, nicht in die Ergebnisprognose einbezogen wird, lässt sich das jetzt erreichte Ergebnis nicht auf das gesamte Geschäftsjahr hochrechnen“, heißt es zu den weiteren Aussichten im heute veröffentlichten Zwischenbericht. Und weiter: „Vielmehr gilt bis zum Geschäftsjahresende und darüber hinaus, dass sich Wertsteigerungen in unserem eher jungen Portfolio erst nach und nach einstellen werden.“ Knapp ein Drittel des aktuellen Portfoliowerts entfällt auf Unternehmen, die in den vergangenen zwei Jahren erworben wurden und deshalb noch am Anfang ihrer Wertentwicklung stehen.

Die Dividendenfähigkeit der Deutschen Beteiligungs AG ist von kurzfristigen Bewertungsveränderungen nicht beeinträchtigt. Der Ertrag aus den jüngsten Veräußerungen (Coperion, Coveright), die im laufenden Geschäftsjahr abgeschlossen wurden, erhöht den Bilanzgewinn der Deutschen Beteiligungs AG nach HGB. Im Zwischenbericht weist der Vorstand darauf hin, dass damit aller Voraussicht nach die Voraussetzung gegeben ist, auch für das laufende Geschäftsjahr eine Ausschüttung entsprechend unserer Dividendenpolitik vorzuschlagen.