DEEN
23.09.2013

WEITERE BETEILIGUNG AN BREITBANDANBIETER

DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG FINANZIERT BESCHLEUNIGTEN AUSBAU SCHNELLERER INTERNETZUGÄNGE DURCH DNS:NET

Frankfurt am Main, 23. September 2013. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) und der von ihr verwaltete DBAG Expansion Capital Fund beteiligen sich an der DNS:NET Internet Service GmbH (DNS:NET). Das Unternehmen bietet Telekommunikations- und IT-Dienstleistungen auf Basis hochwertiger Glasfaser-Infrastruktur an. Mit zusätzlichem Eigenkapital von zunächst 5,0 Millionen Euro soll das Wachstum des Unternehmens forciert werden. Gegenwärtig bedient die 1998 gegründete DNS:NET von Berlin aus neben großen Geschäftskunden wie Banken, Technologie- und Medienunternehmen mehr als 5.000 Privatkunden in Berlin und Brandenburg. Das Unternehmen will seine Kundenbasis durch Investitionen in schnelle Glasfasernetze, also in eine langfristig verfügbare und zunehmend genutzte Infrastruktur ausbauen und sich so für die Zukunft attraktive Erlösquellen erschließen.

Der jetzt vereinbarte Vertrag sieht eine Kapitalerhöhung und eine stille Beteiligung vor; die DBAG wird dazu aus ihrer Bilanz 2,1 Millionen Euro investieren. Weitere 2,9 Millionen Euro stellt der parallel investierende Private-Equity-Fonds für Wachstumskapital bereit. Mit der Kapitalerhöhung wird ein Anteil von 25,0 Prozent erworben (davon DBAG: 10,5 Prozent). Es ist vorgesehen, mit dem Wachstum des Unternehmens zusätzliche Mittel zu investieren.

DNS:NET (www.dns-net.de) setzte 2012 knapp 13 Millionen Euro um und beschäftigt aktuell rund 30 Mitarbeiter. Alleingesellschafter ist bisher Alexander Lucke, der das Unternehmen gegründet und aufgebaut hat. DNS:NET bietet heute Telekommunikations-, Internet- und Rechenzentrumsdienstleistungen für Privat- und Firmenkunden auf Basis eigener und gemieteter Glasfaser-basierter Netz-Infrastruktur an. Das Rechenzentrumsangebot für Firmenkunden basiert ebenfalls auf eigener und gemieteter Infrastruktur in Hochsicherheitsstandorten an wichtigen Internet-Knotenpunkten.

Bereits 2010 begann DNS:NET damit, verstärkt in den Breitband-Ausbau in prosperierenden Regionen im Umland von Berlin zu investieren. Dazu gehörte auch die Erweiterung und Inbetriebnahme großer Glasfasertrassen in Berlin und Brandenburg, der Anschluss unterversorgter Regionen an die eigene Infrastruktur und der lokale Netzausbau direkt vor Ort. Inzwischen ist das Unter-nehmen größter Anbieter von VDSL-Anschlüssen in Brandenburg nach der Deutschen Telekom und in mehr als 50 Orten und Gewerbeparks präsent.

Seit 2012 ist DNS:NET darüber hinaus als Kabelnetzbetreiber tätig und erschließt mit dem eigenen Berliner Glasfasernetz zahlreiche Neubau-Wohnimmobilien. Hier baut DNS:NET bevorzugt FTTH (Glasfaser bis in die Wohnung). So realisiert das Unternehmen neben dem reinen Internet auch Telefon- und TV-Angebote und bildet so die komplette Wertschöpfungskette in diesem Bereich ab.

DNS:NET will in beiden Geschäftsfeldern wachsen: Mit dem Breitbandausbau in bisher nicht versorgten ländlichen Gemeinden und mit dem Angebot an die Wohnungswirtschaft, Glasfaseranschlüsse bis in die Wohnung zu verlegen.

„Wir sind davon überzeugt, dass man mit Investitionen in leistungsfähige Breitbandanschlüsse ein überlegenes Angebot schaffen und sich so eine herausgehobene Marktstellung erarbeiten kann“, äußerte Torsten Grede, Sprecher des Vorstands der Deutschen Beteiligungs AG nach Abschluss des Beteiligungsvertrages. Und: „DNS:NET hat sich in den vergangenen Jahren beeindruckend entwickelt – jetzt wollen wir mit Wachstumskapital die weitere Entwicklung des Unternehmens unterstützen und begleiten.“

Alexander Lucke, DNS:NET-Geschäftsführer bekräftigt: „Mit der DBAG haben wir einen hervorragenden Partner für die weitere Entwicklung unserer strategischen Wachstumsfelder gewinnen können. Aus unserer Sicht ist der flächendeckende Ausbau mit Glasfaser einer der wichtigsten Schritte, um die IT- und Telekommunikations-Infrastruktur in Deutschland auch international wettbewerbsfähig zu machen. In den vergangenen Jahren konnten wir etliche unterversorgte Orte mit neuen Breitbandnetzen erschließen und so Standortnachteile beseitigen. Diesen Weg werden wir nun konsequent und in deutlich höherem Tempo fortsetzen.“