DEEN
14.03.2014

DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG: KONZERNERGEBNIS IM ERSTEN QUARTAL 12,4 MILLIONEN EURO

PORTFOLIOUNTERNEHMEN ENTWICKELN SICH GUT / NETTO-KOSTEN GEHEN WEITER ZURÜCK

Frankfurt am Main, 14. März 2014. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres mit einem erfreulichen Ergebnis ab: Der Konzernüberschuss beträgt 12,4 Millionen Euro nach 7,5 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Grundlage dafür ist die gute Entwicklung der Portfoliounternehmen, aber auch die Verminderung der Netto-Kosten der börsennotierten Private-Equity-Gesellschaft im Vorjahresvergleich.

Angesichts ihrer guten Auftragslage und zuversichtlicher Markterwartungen planen die meisten der Unternehmen im Portfolio der DBAG für 2014 höhere Umsätze und demzufolge auch höhere Ergebnisse sowie überwiegend auch eine weitere Entschuldung. Dies führt nach dem Bewertungsverfahren der DBAG – unter Berücksichtigung möglicher Unsicherheiten angesichts des Planungshorizonts – zu höheren Wertansätzen als zum zurückliegenden Stichtag und damit zu einem positiven Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft. Wie erwartet, haben die nicht börsennotierten Unternehmen, die noch am Anfang der Halteperiode stehen, am meisten dazu beigetragen. Auf Veränderungen am Kapitalmarkt in Form höherer Multiplikatoren geht nur ein geringer Teil des Bewertungsergebnisses zurück. Auch die Beteiligung an der Homag Group AG hat dank der weiterhin guten Kursentwicklung nochmals einen positiven Ergebnisbeitrag geliefert. Weil die DBAG nach dem Start des DBAG Fund VI höhere Erträge aus der Beratung und Verwaltung ihrer Parallelfonds erzielt, haben sich die Netto-Kosten im Vorjahresvergleich wie geplant verringert.

Basierend auf einem Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft von 13,2 Millionen Euro und Netto-Kosten von 0,7 Millionen Euro schließt die DBAG das erste Quartal des Geschäftsjahres 2013/2014 mit einem Konzernergebnis von 12,4 Millionen Euro ab. Das Eigenkapital je Aktie beträgt 21,25 Euro zum 31. Januar 2014; das sind 0,89 Euro je Aktie mehr als zu Beginn des Geschäftsjahres. Bezogen auf das (jeweils um den zur Ausschüttung vorgesehenen Betrag reduzierte) Eigenkapital zu Beginn des Geschäftsjahres entspricht das einem Anstieg um 4,6 Prozent. Im vorangegangenen Geschäftsjahr 2012/2013 hatte die DBAG im ersten Quartal ein Konzernergebnis von 7,5 Millionen Euro erreicht; dies hatte zu einem Anstieg des Eigenkapitals je Aktie um 3,1 Prozent geführt.

„Das Ergebnis des ersten Quartals liegt im Rahmen unserer Erwartungen und unserer Prognose“, heißt es im heute veröffentlichten Zwischenbericht der Gesellschaft. Weil das Ergebnis von nicht planbaren Ereignissen beeinflusst war – vor allem der Entwicklung des Kurses der Beteiligung an der börsennotierten Homag Group AG – lässt sich das Ergebnis des ersten Quartals nicht auf das gesamte Geschäftsjahr hochrechnen. Der DBAG-Vorstand bestätigt daher noch einmal die Prognose, die vor wenigen Wochen für das Geschäftsjahr 2013/2014 abgegeben worden war: Unter der Annahme stabiler Kapitalmarktverhältnisse und eines positiven Wirtschaftswachstums in den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern erwartet die DBAG für das Geschäftsjahr 2013/2014 ein Konzernergebnis deutlich unter dem des vorangegangenen Geschäftsjahres. Der Vorstand ist weiterhin zuversichtlich, eine Rendite auf das Eigenkapital je Aktie in der Größenordnung der Eigenkapitalkosten zu erreichen, der Mindestanforderung für den langjährigen Durchschnitt.