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13.06.2014

DEUTSCHE BETEILIGUNGS AG: 18,1 MILLIONEN EURO KONZERNERGEBNIS IM ERSTEN HALBJAHR

PORTFOLIOUNTERNEHMEN ENTWICKELN SICH GUT / NETTO-KOSTEN NIEDRIGER

Frankfurt am Main, 13. Juni 2014. Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) schließt die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2013/2014 mit einem guten Ergebnis ab: Das Konzernergebnis liegt mit 18,1 Millionen Euro in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 18,9 Millionen Euro. Im laufenden Geschäftsjahr entfielen 5,6 Millionen Euro des Konzernergebnisses auf das zweite Quartal im Vergleich zu 11,4 Millionen Euro im Vorjahr. Das Eigenkapital je Aktie beträgt zum 30. April 2014, dem Quartalsstichtag, 20,45 Euro; das sind neun Eurocent je Aktie mehr als zu Beginn des Geschäftsjahres. Bezogen auf das um die Ausschüttung von 1,20 Euro reduzierte Eigenkapital zu Beginn des Geschäftsjahres (19,16 Euro) entspricht das einem Anstieg um 6,7 Prozent. Im vorangegangenen Geschäftsjahr 2012/2013 hatte das Konzernergebnis der ersten beiden Quartale zu einem Anstieg des Eigenkapitals je Aktie um 7,6 Prozent geführt.

Das im Vorjahresvergleich niedrigere Ergebnis des zweiten Quartals 2013/2014 resultiert maßgeblich aus der Bewertung der nicht börsennotierten Portfoliounternehmen. Deren Wert ist zunächst nicht weiter gestiegen. Verschiedene Faktoren wie die Ukraine-Krise, Abwertungsdruck auf die Währungen insbesondere von BRIC-Staaten sowie schwächere Wachstumserwartungen in diesen Ländern haben die Geschäftsentwicklung einiger Beteiligungsunternehmen beeinträchtigt. Allerdings liegen die Entwicklungen im Rahmen geschäftsüblicher Schwankungen, so dass die Geschäftsführungen der betroffenen Portfoliounternehmen keinen Anlass zu einer grundsätzlichen Anpassung ihrer Pläne sehen.

„Die meisten unserer Beteiligungsunternehmen verfügen weiterhin über eine gute Auftragslage und profitieren von einem günstigen Marktumfeld. Sie erwarten daher für 2014 höhere Umsätze und verbesserte Ergebnisse“, heißt es im heute veröffentlichten Zwischenbericht der DBAG. Entsprechend ist das Ergebnis aus dem Beteiligungsgeschäft im ersten Halbjahr 2013/2014 mit 18,8 Millionen Euro, davon 5,6 Millionen Euro im zweiten Quartal, positiv. In dem Ergebnis sind die Wertänderungen von 15 Portfoliounternehmen berücksichtigt, fünf weitere Beteiligungen werden noch zum Transaktionswert bewertet, weil sie weniger als ein Jahr zum Portfolio gehören. Auf Veränderungen am Kapitalmarkt in Form höherer Multiplikatoren geht nur ein geringer Teil des Bewertungsergebnisses zurück. Deutlich stärker wirken sich höhere Ergebnisse und niedrigere Schulden aus. Die Beteiligung an der Homag Group AG hat dank der weiterhin guten Kursentwicklung sowohl im ersten Halbjahr als auch im zweiten Quartal einen positiven Ergebnisbeitrag von insgesamt 10,2 Millionen Euro geliefert, nach 12,3 Millionen Euro im Vorjahr.

Erfreulich ist die anhaltend positive Entwicklung der Netto-Kosten, also die Summe der übrigen Ergebnisbestandteile. Sie haben sich im ersten Halbjahr wie geplant weiter verringert und beliefen sich auf 0,5 Millionen Euro.

Als erste neue Beteiligung im laufenden Geschäftsjahr hat die DBAG im April an der Seite des DBAG Fund VI das Management-Buy-out (MBO) von Dahlback, der fünftgrößten Filialbäckerei Deutschlands, begleitet und ihrem Portfolio damit ein weiteres attraktives Unternehmen hinzugefügt. „Für den weiteren Jahresverlauf haben wir verschiedene Transaktionen in unserer Pipeline und sind daher zuversichtlich, 2014 wieder zu den aktivsten Teilnehmern in unserem Marktsegment zu gehören“, äußert der Vorstand im Zwischenbericht. Zur Prognose heißt es: „Wir gehen davon aus, dass auch die nicht börsennotierten Beteiligungen im weiteren Jahresverlauf in der Summe wieder positiv zum Ergebnis beitragen werden. Unter der Annahme stabiler Kapitalmarktverhältnisse und eines positiven Wirtschaftswachstums in den wichtigsten Industrieund Schwellenländern, aber ohne Berücksichtigung des Beitrags aus der Homag-Beteiligung, erwarten wir daher für das Geschäftsjahr 2013/2014 unverändert ein Konzernergebnis deutlich unter dem des vorangegangenen Geschäftsjahres. Wir sind nach wie vor zuversichtlich, eine Rendite auf das Eigenkapital je Aktie in der Größenordnung der Eigenkapitalkosten zu erreichen, unserer Mindestanforderung für den langjährigen Durchschnitt.“