DEEN
03.07.2001

Mitteilung nach § 15 WpHG, Deutsche Beteiligungs AG

Frankfurt am Main, 3. Juli 2001. Der Vorstand der Deutschen Beteiligungs AG geht davon aus, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2000/2001 das Vorjahresergebnis (1999/2000: 43,014 Millionen €) deutlich verfehlen wird. Angesichts des sehr schwachen Marktumfeldes für Neuemissionen sind Pläne, Beteiligungen über Börsengänge abzugeben, nicht verwirklicht worden. Gegenwärtig kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2000/2001 mit einem nur leicht positiven Ergebnis abschließen wird. 

Das Ergebnis der Deutschen Beteiligungs AG wird regelmäßig von wenigen einzelnen Transaktionen bestimmt: In der Ergebnisplanung der Deutschen Beteiligungs AG für das laufende Geschäftsjahr war unter anderem ein wesentlicher Beitrag aus dem Verkauf der Beteiligung an der Lignum Technologie AG vorgesehen. Nachdem der Börsengang der Lignum Technologie AG bis auf weiteres verschoben worden ist, wird dieser Beitrag in diesem Geschäftsjahr nicht zur Verfügung stehen. 

In Abstimmung mit den Familiengesellschaftern wurde angesichts der aktuellen Zurückhaltung der Investoren, die sogar Qualitätsunternehmen wie die Lignum Technologie AG trifft, entschieden, auf die Börseneinführung zunächst zu verzichten. Die Deutsche Beteiligungs AG ist nicht bereit, ein erfolgreiches, wachstumsstarkes und mit besten Perspektiven versehenes Unternehmen wie die Lignum Technologie AG um jeden Preis an die Börse zu bringen. 

Mit Blick auf das gegenwärtige Portfolio und das Potenzial, das in den jüngst an die Börse geführten Unternehmen Andritz AG und Global Power Equipment Group Inc. steckt, ist der Vorstand zuversichtlich, im kommenden Geschäftsjahr an die außerordentlich guten Ergebnisse der vergangenen Jahre anknüpfen zu können. 

Weitere Informationen gibt gerne: Thomas Franke, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Investor Relations, Emil-von-Behring-Straße 2, 60439 Frankfurt am Main, Tel. 0 69/9 57 87-3 07, thomas.franke@dbag.de