DEEN
09.03.2005

Quartalsergebnis: Konzernüberschuss 19 Millionen Euro – Net Asset Value steigt um rund einen Euro je Aktie

Mitteilung nach § 15 WpHG
Deutsche Beteiligungs AG, WKN 550 810

Beteiligung an Babcock Borsig Service GmbH veräußert

Die Deutsche Beteiligungs AG wird im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005, das am 31. Januar 2005 endete, einen Konzernüberschuss von voraussichtlich mehr als 19 Millionen Euro erzielen. Dies wird zu einem Anstieg des Net Asset Value der Aktie um voraussichtlich rund einen Euro führen. Zuletzt, am 31. Oktober 2004, hatte der „Fair Value“ der Aktie 12,42 Euro betragen. Wie berichtet, hat die Deutsche Beteiligungs AG mit Beginn des neuen Geschäftsjahres (1. November 2004 bis 31. Oktober 2005) ihre Rechnungslegung auf International Financial Reporting Standards (IFRS) umgestellt.

Wesentliche Grundlage für die positive Entwicklung ist neben der erfreulichen Kursentwicklung einiger börsennotierter Beteiligungen im Portfolio der Abschluss eines Vertrages zur Veräußerung der Beteiligung an der Babcock Borsig Service GmbH (Oberhausen). Die Deutsche Beteiligungs AG und ihr Parallelfonds haben mit der Bilfinger Berger AG heute früh einen Vertrag zum Verkauf der Babcock Borsig Service GmbH geschlossen. Der dabei erzielte Verkaufspreis liegt deutlich über dem Wert, der sich aus der jüngsten zurückliegenden Bewertung der Beteiligung nach IFRS-Regeln am 31. Oktober 2004 ergeben hat.

Die Deutsche Beteiligungs AG stellt gegenwärtig den Zwischenabschluss zum 31. Januar 2005 auf. Das Quartalsergebnis hängt wesentlich von der Bewertung der einzelnen Portfolio-Unternehmen ab. Der Zwischenabschluss zum 31. Januar 2005 wird am 17. März 2005 veröffentlicht.

Der Net Asset Value je Aktie und dessen Veränderung sind international übliche Kennzahlen zur Bewertung von Beteiligungsgesellschaften. Er ergibt sich durch Division des um die Anteile Dritter verminderten Eigenkapitals durch die Anzahl der Aktien. Der „Fair Value“ der Aktie zum 31. Oktober 2004 ist zwar unter Berücksichtigung der IFRS-Regeln ermittelt worden, entspricht aber nicht vollständig dem Net Asset Value; der „Fair Value“ je Aktie ist die Summe aus dem um die Anteile Dritter verminderten Eigenkapital sowie dem Unterschiedsbetrag zwischen dem IFRS-Wert und dem HGB-Buchwert der Finanzanlagen, bezogen auf die Stückzahl der Aktien.

Der Vorstand
Frankfurt am Main, 9. März 2005