DEEN
27.06.2005

Deutsche Beteiligungs AG kündigt Aktienrückkauf an

Mitteilung nach § 15 WpHG und § 10 WpÜG
Deutsche Beteiligungs AG

Der Vorstand der Deutschen Beteiligungs AG hat heute beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm zu starten. Basis für den Aktienrückkauf ist der Beschluss der Hauptversammlung vom 17. März 2005, der die Gesellschaft ermächtigt, bis zu zehn Prozent des derzeitigen Grundkapitals, also bis zu 1.866.666 Aktien, zu erwerben.

Der Aktienrückkauf wird über ein an alle Aktionäre gerichtetes öffentliches Kaufangebot erfolgen. Das Angebot wird auf den Erwerb von bis zu 1.866.666 Aktien der Deutschen Beteiligungs AG zu einem Preis von 12,50 Euro je Aktie lauten. Die Angebotsunterlage für dieses Kaufangebot wird in Kürze veröffentlicht werden und wird dann auf der Internetseite der DBAG unter www.deutsche-beteiligung.de einzusehen sein.

Dieses Angebot beinhaltet aus Sicht des Vorstands der Deutschen Beteiligungs AG einen attraktiven Preis für die Gesellschaft zum Rückerwerb der eigenen Aktien. Gleichzeitig rechnet der Vorstand mit einer angemessenen Annahmequote seitens der Aktionäre: Die Deutsche Bank AG und Herr Wilhelm von Finck jun. haben der Gesellschaft mitgeteilt, dass sie im Falle eines Aktienrückkaufprogramms bereit sind, zu dem genannten Preis 800.000 Aktien (Deutsche Bank über DB Value GmbH) bzw. eine Million Aktien (Wilhelm von Finck jun. über Harthauser GmbH) in das Angebot einzuliefern.

Der Vorstand beabsichtigt mit dem Aktienrückkauf eine Optimierung der Finanzierungsstruktur der Gesellschaft. Die Deutsche Beteiligungs AG konnte nach mehreren erfolgreichen Veräußerungen in den vergangenen Monaten sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückführen und verfügte zum 30. April über flüssige Mittel von 33,0 Millionen Euro.

Die Aktien sollen ohne Herabsetzung des Grundkapitals eingezogen werden; dadurch wird sich das Ergebnis je Aktie erhöhen.

Frankfurt am Main, 27. Juni 2005

Der Vorstand