DEEN
23.01.2008

Ad hoc DBAG: 136,5 Mio. Euro Konzernüberschuss 2006/2007

Mitteilung nach § 15 WpHG
Deutsche Beteiligungs AG, WKN 550 810

136,5 Mio. Euro Konzernüberschuss 2006/2007; Verdoppelung der Dividende auf 1,00 Euro je Aktie; Erneut Sonderdividende von 2,50 Euro je Aktie; Kapitalmarktverhältnisse führen zu negativem Bewertungsergebnis im 1. Quartal 2007/2008

Der Aufsichtsrat der Deutschen Beteiligungs AG hat heute den Konzernab­schluss gebilligt, den Jahresabschluss der Deutschen Beteiligungs AG fest­gestellt und beschlossen, dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands zu folgen. Danach wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, die Dividende von zuletzt 0,50 Euro je Aktie auf 1,00 Euro je Aktie zu ver­doppeln und darüber hinaus zusätzlich erneut eine Sonderdividende von 2,50 Euro je Aktie, also insgesamt 3,50 Euro je Aktie, an die Aktionäre auszuschütten.

Grundlage des Gewinnverwendungsvorschlags sind der hohe Konzern­überschuss für das Geschäftsjahr 2006/2007 (1. November bis 31. Oktober) von 136,5 Millionen Euro und der hohe Liquiditätsbestand von 155,8 Millionen Euro zum 31. Oktober 2007. Das Eigenkapital je Aktie ist im Geschäftsjahr 2006/2007 von 19,07 Euro auf 25,09 Euro je Aktie ge­stiegen.

Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres schlägt die deutliche Verschlechterung der Kapitalmarktverhältnisse trotz unverändert guter Ertragslage der Portfoliounternehmen auf deren Bewertung in der Bilanz der Deutschen Beteiligungs AG durch. Wie im zuletzt veröffentlichten Bericht zum 3. Quartal 2006/2007 (31. Juli) bekannt gemacht, bedeutet das Sinken des Kurses der Aktie der Homag Group AG um einen Euro einen negativen Ergebniseffekt für die Deutsche Beteiligungs AG von rund 2,6 Millionen Euro. Dementsprechend entsteht aus dem Rückgang des Kurses der Homag-Aktie seit dem 31. Oktober 2007 auf Basis des Schlusskurses am 22. Januar 2008 ein negativer Bewertungseffekt von 25,7 Millionen Euro (entsprechend rund 1,90 Euro je DBAG-Aktie). Darüber hinaus ergeben sich nach Einschätzung des Vorstands, basierend auf den aktuellen Kapitalmarktverhältnissen, keine weiteren wesentlichen negativen Bewertungsveränderungen, die das Konzernquartalsergebnis zum 31. Januar 2008 belasten werden. Demnach liegt das Eigenkapital je Aktie derzeit deutlich über dem aktuellen Aktienkurs.

Der Vorstand
Frankfurt am Main, 23. Januar 2008