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Case Study: Breitband-Telekommunikation

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Schneller Aufbau relevanter Marktpräsenz

Unseren Portfoliounternehmen Impulse für Veränderungen zu geben, sie dabei zu unterstützen, sich neue Perspektiven zu eröffnen – das treibt uns an. In der dynamischen Breitband-Telekommunikation geht es vor allem darum, mit hohem Tempo regionale Märkte zu besetzen. Die Finanzierungsstärke der DBAG-Fonds gehört deshalb auch zu den besonders gewichtigen Argumenten, wenn wir mit Gründern und Managern über ein mögliches Engagement der DBAG in ihren Unternehmen sprechen. Wir können unseren Portfoliounternehmen jederzeit ausreichend Kapital bereitstellen, damit sie auch solche Zukäufe finanzieren können, für die ihre unternehmensinternen Mittel nicht ausreichen. Und vor allem sorgen wir für eine Kapitalausstattung unserer Portfoliounternehmen, die ihnen den Zugang zu attraktiven Fremdfinanzierungen erlaubt.


Anhaltend hohe Wachstumsraten zu erwarten
Im Markt für Glasfaseranschlüsse besteht eine starke Nachfrage nach einer höheren Bandbreite. Für den dafür notwendigen Breitbandausbau gibt es derzeit zu wenig Ausbaukapazität. Die immer weiter steigende Nachfrage nach größeren Übertragungsbandbreiten wird getrieben von Anwendungen wie Cloud Computing, VPN-Technologien und Industrie 4.0 bzw. Internet of Things, Smart TV sowie Streaming- und Gaming-Angeboten. Dieser Marktdynamik steht ein begrenztes Angebot für die Verlegung neuer Netze gegenüber. Daraus ergeben sich attraktive Marktchancen für unsere Portfoliounternehmen.


 

Sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle in der Breitband-Telekommunikation
Die DBAG hat über viele Jahre umfassende Kenntnisse der verschiedenen Geschäftsmodelle in dieser Branche erworben – eine solide Basis für die erfolgreiche Begleitung unserer Portfoliounternehmen auf Augenhöhe. Heute haben wir durch die Prüfung vielfältiger Investitionsgelegenheiten und zusammen mit unserem Experten-Netzwerk einen guten Überblick über die in der Branche tätigen Unternehmen und können deshalb die richtigen Akteure an einen Tisch bringen. vitronet und DING sind beide in der Verlegung von Netzen aktiv, haben aber darüber hinaus unterschiedliche Stärken. vitronet ist als exzellenter Dienstleister bekannt, wenn es um die Beratung und Planung vor dem Bau von Glasfasernetzen geht und hat auch bereits große Ausbauprojekte umgesetzt. DING hat sich hingegen stärker um regionale Projekte gekümmert.


 

Schnelles Wachstum seit Beteiligungsbeginn der DBAG
Beide Unternehmen wachsen sehr schnell: vitronet und DING konnten ihre Umsätze jeweils vom niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich zu Beteiligungsbeginn auf deutlich über 100 Millionen Euro im laufenden Kalenderjahr vervielfachen. Parallel zur regionalen Expansion hat vitronet seine Kompetenz und damit sein Kundenportfolio weiter aufgefächert, zum Beispiel rund um das attraktive Spektrum von Leistungen zur Entstörung des großen Kupfernetzes der Deutschen Telekom AG. Die DING-Gruppe ist insbesondere entlang ihrer Wertschöpfungskette gewachsen.


„Mit unserem Engagement in der Breitband-Telekommunikation wollen wir einen Beitrag zum flächendeckenden Glasfaserausbau in Deutschland leisten.“

Ragnar Geerdts, Mitglied der DBAG-Geschäftsleitung

Profil Deutsche Infrastruktur und Netzgesellschaft mbH (DING-Gruppe), Bochum

Die DING-Gruppe, zuvor STG-Gruppe, ist aus einem mehr als 60 Jahre alten Bauunternehmen hervorgegangen. Heute ist sie auf den Bau von Glasfasernetzen und den notwendigen Service dafür fokussiert. Ihr Angebot umfasst neben der Glasfaserverlegung innerhalb von Gebäuden auch den Betrieb, die Aufrüstung und die anschließende Wartung von Netzen.

Umsatz 2019: 18 Millionen Euro
Umsatz 2020e: 125 Millionen Euro
Anzahl Mitarbeiter 2019: 90
Regionaler Fokus: Deutschland
Wachstumsstrategie: Buy-and-build-Konzept
Beteiligungsbeginn: November 2019

Profil vitronet GmbH, Essen

vitronet bietet alle Leistungen zur Errichtung von Breitbandnetzen aus einer Hand an. Dazu zählen die Planung und Dokumentation, der Ausbau sowie die Verwaltung und Wartung von Glasfasernetzen. Nach mehreren Zukäufen umfasst das Dienstleistungsportfolio auch eigene Tiefbau-Kapazitäten und ein Leasinggeschäft für Kupferkabel.

Umsatz 2019: 97 Millionen Euro
Umsatz 2020e: 145 Millionen Euro
Anzahl Mitarbeiter 2019: 437
Regionaler Fokus: Deutschland
Wachstumsstrategie Buy-and-build-Konzept
Beteiligungsbeginn: Juni 2017