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INEXIO

inexio ist für die DBAG ein Musterbeispiel einer erfolgreichen Private-Equity-Beteiligung, bei der ein talentiertes Managementteam unterstützt und ein vielversprechendes Geschäftsmodell vorangetrieben wird: Im Jahr 2013, als wir uns im Zuge einer Kapitalerhöhung minderheitlich an dem Familienunternehmen beteiligten und zusätzlich Genussrechtskapital bereitstellten, war der Breitbandsektor noch etwas für Pionierunternehmen, in einem Segment mit hohem Wachstumspotenzial.

Sechs Jahre haben wir inexio eng begleitet – mit zusätzlichem Kapital und mit Know-how. Gerade bei einem so rasant wachsenden Unternehmen stellen sich dem Management fortlaufend neue Aufgaben, die es mit einem erfahrenen Begleiter an seiner Seite gezielter und mit weniger Risiken lösen kann.

Zwischen 2013 und 2015 hat die DBAG an der Seite des Fonds DBAG ECF weitere Anteile an inexio von Mitgesellschaftern erworben. Und auch 2016 – anlässlich des Management-Buy-outs durch Warburg Pincus – haben DBAG und DBAG ECF ihre Anteile nicht veräußert, sondern über eine Kapitalerhöhung im Zuge des Einstiegs des neuen Mehrheitsgesellschafters weitere Mittel investiert. Überzeugt hat uns dabei stets aufs Neue, wie klar und zielstrebig das Management an der Weiterentwicklung des Unternehmens gearbeitet und auf jeder Entwicklungsstufe die Weichen richtig gestellt hat. Heute können die Gründer David Zimmer und Christoph Staudt und ihr Team eine makellose Erfolgsbilanz vorweisen: Ihnen ist es gelungen, ihr Unternehmenskonzept sowohl durchorganisches Wachstum als auch durch Akquisitionen umzusetzen.

Gestartet als Neugründung vor nur etwas mehr als einer Dekade ist inexio heute einer der führenden unabhängigen und schnell wachsenden Anbieter von Glasfaseranschlüssen in Deutschland. Gemeinsam mit seinen Private-Equity-Investoren hat das Unternehmen ein Glasfasernetz in ländlichen und vorstädtischen Regionen Süddeutschlands aufgebaut. Auf diese Weise hat inexio wesentlich zum Aufbau der dortigen Infrastruktur beigetragen und dazu, dass Unternehmen weiterhin in ihrer Heimatregion tätig sein und lokal Arbeitsplätze schaffen können.

Damit hat inexio das Interesse großer Infrastrukturfonds auf sich gezogen. Jetzt steht eine fundamentale Veränderung an: Während das Unternehmen bisher den Glasfaserausbau bis in die Orte vorangetrieben hat und die letzte Meile in die Haushalte mit VDSL-Technik über die Kupferkabel der Deutschen Telekom realisiert wurde, werden inzwischen Glasfaseranschlüsse direkt in die Gebäude verlegt. Diese erweiterte Infrastruktur erfordert jedoch etwa das dreifache Investitionsvolumen. Die neue Entwicklungsphase in der Unternehmensgeschichte wird inexio zusammen mit dem Infrastrukturfonds EQT Infrastructure IV realisieren.